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Zeugen gesucht: Zwei Pferde verletzt und völlig verstört

Tierrechtsorganisation PETA setzt 500 Euro Belohnung aus

Stand: 1. September 2010

Körle / Gerlingen, 1. September 2010 – Am 21. August fanden Pferdebesitzer zwei ihrer Tiere verletzt außerhalb der Koppel vor. Der hinzugezogene Tierarzt stellte mehrere Wunden an einem Hinterbein, sowie schlimme Verletzungen einer Ponystute im Genitalbereich fest, die sich die Tiere nicht selbst zugefügt haben können. Die Tiere waren zudem völlig verstört, auch ein weiteres Pferd auf der Weide zeigte ungewöhnliches Verhalten. Häufig werden Pferde, insbesondere Stuten, auf der eigenen Weide oder sogar in Ställen Opfer von Tierquälerei. Um die Fahndung nach den unbekannten Tätern zu unterstützen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. (People for the Ethical Treatment of Animals) eine Belohnung von 500 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung führen. Zeugen melden sich bitte, gerne auch anonym, bei PETA unter 0172 / 7103632 oder direkt bei der zuständigen Polizeidienststelle.

„Die psychologische Forschung weiß längst, dass Tierquäler – gerade Menschen, die sich an Großtieren vergreifen – oftmals später Gewalttaten am Menschen verüben“, so Kampagnenleiterin Nadja Kutscher von PETA. „Derartige Taten an Pferden sind häufig sexuell motiviert und die Täter stellen auch eine Gefahr für Frauen dar.“ Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus an der Universität Saarland: „Geschätzte 80-90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“

Interviewkontakt: Nadja Kutscher, Tel. 07156 / 17828-25, NadjaK@peta.de
Weitere Informationen: http://www.peta.de/staatsanwalt
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