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Zeugen gesucht – Tierquäler hängen Forelle an Angelschnur auf

PETA setzt 500 Euro Belohnung aus

Stand: 22. Juli 2010

Windeck / Gerlingen, 22. Juli 2010 – Unbekannte Tierquäler, vermutlich Angler, haben Anfang der Woche eine Forelle an einer Angelschnur an der Siegbrücke nach Mauel aufgehängt. Laut Aussagen von Bürgern ist dies kein Einzelfall. Jetzt ermittelt die Polizei wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und wegen Fischwilderei. Um die Fahndung zu unterstützen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. mit Sitz in Gerlingen eine Belohnung von 500 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung der Täter führen. Wer hat jemanden dabei beobachtet, illegal an der Siegbrücke zu angeln und / oder kann Hinweise darauf geben, wer dort Fische aufhängt? Zeugen wenden sich bitte an PETA unter 0173 / 6575668 oder direkt an die zuständige Polizeidienststelle.

„Die Täter machen sich offensichtlich einen Spaß an dem qualvollen Tod wehrloser Tiere“, so Meeresbiologin Dr. Tanja Breining von PETA. „Für Fische gibt es kein schlimmeres Schicksal, als an Land langsam zu ersticken. Wer einem Tier nur zur eigenen Belustigung so etwas Kaltblütiges antun kann, der schreckt auch vor Gewalt an Menschen nicht zurück.“ Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus an der Universität Saarland: „Geschätzte 80-90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“ PETA hofft daher auf die Hilfe der Bevölkerung, damit nicht noch mehr Fische oder später sogar Menschen zum Opfer von Gewalt werden.

Interviewkontakt: Dr. Tanja Breining, Tel. 07156 / 17828-30, Mobil 0173 / 6575668, TanjaB@peta.de
Weitere Informationen: http://www.peta.de/staatsanwalt
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