Zeugen in Karsdorf gesucht: Wer zündete Katze „Lätzchen“ an?
Tierrechtsorganisation PETA setzt 500 Euro Belohnung aus
Stand: 8. September 2010
Karsdorf / Gerlingen, 8. September 2010 – Vergangene Woche haben Tierquäler in Karsdorf (Sachsen-Anhalt) die Katze „Lätzchen“ (2 Jahre) halb tot gequält. Sie übergossen das wehrlose Tier mit Spiritus und zündeten sie an. „Lätzchen“ überlebte die grausame Tortur, leidet jedoch an furchtbaren Verletzungen – verbranntes Fell, offene Wunden, verstümmelte Ohren, blind. Jetzt ermittelt die Polizei wegen Tierquälerei. Um die Fahndung nach den unbekannten Tätern zu unterstützen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. (People for the Ethical Treatment of Animals) nun eine Belohnung von 500 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung der Täter führen. Zeugen melden sich bitte, gerne auch anonym, bei PETA unter 0172 / 7103632 oder direkt bei der zuständigen Polizeidienststelle.
„Diese grausame Tat muss unbedingt geahndet werden“, so Kampagnenleiterin Nadja Kutscher von PETA. „Wer eine wehrlose Katze grausam verbrennt, der schreckt vielleicht auch vor Gewalt an Menschen nicht zurück.“ Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus an der Universität Saarland: „Geschätzte 80-90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“ PETA hofft auf die Hilfe der Bevölkerung, damit nicht noch mehr Katzen zum Opfer von Gewalt werden.
Interviewkontakt: Nadja Kutscher, Tel. 07156 / 17828-25, NadjaK@peta.de
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