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Zigaretten und Alkohol für Berliner Elefanten?

PETA fordert Abgabe der nach Russland abgeschobenen Dickhäuter an eine Auffangstation

Stand: 17. März 2010

Berlin / Gerlingen, 17. März 2010 – Ende Februar wurde bekannt, dass Schimpanse Schora im russischen Zoo Rostow auf Drogenentzug geschickt werden musste. Fachkräfte und Besucher hatten das Tier mit Zigaretten und Alkohol gefüttert. In diesem Zusammenhang kritisiert die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. erneut die Abschiebung der drei Elefanten HORAS, CINTA und YOMA aus dem Tierpark Berlin nach Rostow. Denn in einem Zoo, in dem Wildtiere der Zugang zu Drogen so leicht gemacht wird, kann nicht von artgerechter Haltung gesprochen werden, so PETA. Die Tierrechtsorganisation fordert die Abgabe der Elefanten an eine geeignete Auffangstation.

„Nicht nur, dass die drei Elefanten in Rostow noch immer in einem Provisorium leben. Jetzt besteht auch noch Gefahr, dass die Tiere von vermeintlichen Fachkräften mit Drogen ruhig gestellt werden. Diese Abschiebung wird immer skandalöser!“, so Zooexperte Frank Albrecht von PETA. Wie die Tierrechtsorganisation erst jetzt erfahren hat, verfügte der Zoo Rostow außerdem zunächst über keinen erfahrenen Elefanten-Pfleger. Ein unerfahrener Pfleger wurde bereits von zwei der Berliner Elefanten angegriffen. Sämtliche genehmigenden Behörden in Deutschland haben versagt, so PETA. Einer Abgabe hätte man nie zustimmen dürfen.

Interviewkontakt: Frank Albrecht, 07156 / 17828-35
Druckfähige Fotos: www.fotos.peta.de
Weitere Informationen: www.peta.de/elefantenrostov
Links zum Drogenentzug des Schimpansen Schora:
http://www.aktuell.ru/russland/news/entziehungskur_fuer_alkoholkranken_schimpansen-kuenstler_26400print.html
http://diepresse.com/home/panorama/skurriles/542716/index.do
http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Therapien/Entzugsbehandlung/News/23984.php
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