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Zoo Aschersleben: Zoodirektor verbreitet nur Halbwahrheiten

PETA wird deutlicher: Geldgeschäft statt Tiertausch

Stand: 16. Dezember 2009

Gerlingen – Nach den aktuellen Presseaussagen des Ascherslebener Zoodirektors auf die Vorwürfe der Tierrechtsorganisation PETA zum verwerflichen Tierhandel des Zoos mit einem Tierhändler, verschärft die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. heute ihre Kritik. Die Organisation wirft dem Zoodirektor Vertuschungsversuche und die Verbreitung von Halbwahrheiten vor. PETA fordert nun den Betreiber des Zoos, die Stadt Aschersleben, auf, schnellstmöglich „reinen Tisch“ zu machen.

Denn Unterlagen belegen, dass Herr Bode gegenüber dem Zoo Aschersleben, seit der angeblichen Aufgabe seines Tierhandels im Jahr 2006, keinesfalls nur als „Vermittler“ oder „Transporteur“ agierte. Auch die Aussage Reiskys, der Zoo verkaufe keine Tiere sondern tausche, vermittelt den Eindruck eines Austausches von Tieren mit anderen Zoos. Dem widerspricht die Tierrechtsorganisation ganz entschieden.

„Vielmehr wurden Tiere an diesen Tierhändler direkt verkauft oder gegen andere Tier nur auf Grundlage ihres Geldwertes mit ihm getauscht. Ein angeblicher Vermittler oder Transporteur macht (2005-2008) auch keine Geldgeschäfte mit Aschersleben mit Tieren im Wert von mehr als 60.000 Euro. Bodes Tierwertguthaben gegenüber dem Zoo Ascherleben betrug im Februar 2008 noch 3.700 Euro“, so Frank Albrecht, Zooexperte bei PETA Deutschland e.V. „Reisky und die Stadt haben die Verpflichtung, den Ascherslebener Bürgern die vollen Namen der angeblichen zoologischen Einrichtungen und nicht nur die Namen von EU-Ländern zu nennen. Wir haben das Gefühl, man will etwas vertuschen und aussitzen.“

PETA betont nochmals, dass ein Verkauf von Tieren an Tierhändler nie eine Garantie oder Sicherheit darstelle, wie Herr Reisky der Öffentlichkeit vormachen will, dass diese Tiere letztendlich auch in anderen Zoos (mit einer Tierhaltung nach EU-Richtlinien) landen. PETA hat Beweise dafür, dass bedrohte Tiere aus dem Zoo Aschersleben nicht in Zoos, sondern u.a. bei einem Pferdehändler oder in einem Zoofachgeschäft von nebenan landeten. Allein die Tatsache, sich mit einen bereits ersichtlich dubiosen Mann wie Bode zusammenzutun, desavouiert die öffentliche Gebietskörperschaft Aschersleben.


Interviewkontakt: Frank Albrecht, 07156-1782835
Weitere Informationen zur aktuellen PETA- Recherche: http://www.peta.de/web/zootierhandel.2921.html
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