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Zoo Erfurt schon lange in Kritik von PETA

Erinnerungen an den Import der Tuli-Elefanten

Stand: 20. Juli 2007

Kontakt: Dr. Edmund Haferbeck, 07156 – 1782828 od. mobil: 0171-4317387

Erfurt/Gerlingen – Bereits im Jahre 2000 machte PETA-Deutschland e.V. auf die dubiosen Machenschaften des bisherigen Erfurter Zoodirektors Norbert Neuschulz aufmerksam. Die Organisation inszenierte vor dem Erfurter Zoo eine Kranzniederlegung unter dem Motto „Zoo Erfurt trägt die Freiheit zu Grabe“ um gegen die illegale Einfuhr der grausam in Freiheit gefangenen Elefantenbabys „Csami“ und „Seronga“ zu demonstrieren. Schon damals warf PETA den verantwortlichen Zoodirektoren Neuschulte (Erfurt) und Lücker (Dresden) unseriöse Machenschaften beim Kauf der Elefanten vor. Unverständlicherweise bekamen beide damals Rückendeckung aus der Politik. Beide Zoodirektoren (auch Hubert Lücker musste zwischenzeitlich seinen Hut nehmen) schrammten allein deshalb an einer strafrechtlichen Verfolgung vorbei, weil ihnen kein Vorsatz bei der illegitimen Einfuhr der Tuli-Elefanten nachzuweisen war (Bescheid der Generalstaatsanwaltschaft Dresden v. 28.04.2000, Az. Zs 420/00).

„Wenn ein Zoo Elefanten aus hiesiger Sicht illegal einführt, dann ist es auch nicht verwunderlich wenn dort Hirsche ohne Genehmigung getötet werden und deren Fleisch illegal verkauft wird“, so PETAs Agrarwissenschaftler Dr. Edmund Haferbeck.

Die beiden Elefanten seien damals aus lauter Profitgier als Kassenmagneten für den Erfurter Zoo unter tierquälerischen Bedingungen gefangen und gezähmt worden. Von den ursprünglich 30 gefangenen Elefantenbabies und Jungelefanten wurden 23 Tiere wieder in die freie Wildbahn zurückgebracht. Die 7 noch in Gefangenschaft lebenden Tiere (die Tuli-Elefanten) seien in den Zoos Dresden, Erfurt und Basel.

Der südafrikanische Tierhändler Ricardo Ghiazza, der im Auftrag u.a. des Erfurter Zoos diese Elefanten auf tierquälerische Art und Weise gefangen und gefügig gemacht hat, würde Jahre später dafür rechtskräftig verurteilt.

Eine 30seitige Broschüre „Entführt, Gequält, Eingesperrt - Elefantenbabies für deutsche Zoos“ sei speziell zu diesem Vorgang erstellt worden und kann kostenlos bei info@peta.de angefordert werden.

Weitere Informationen finden Sie hier

http://www2.peta.de/lifestyle/at/2_99/ele.html
http://www2.peta.de/kampagnen/circ/ele_upd_1299.html
http://www2.peta.de/kampagnen/circ/elefantenbaby.html
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