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Weihnachten ganz ohne Gans: PETA appelliert an Hamburger Restaurants / Protest gegen „kulinarische“ Aktion

Stand Dezember 2012
Hamburg / Gerlingen, 20. Dezember 2012 – Weihnachtszeit ist Leidenszeit für Gänse: PETA Deutschland e.V. kritisiert daher die „kulinarische“ Aktion „Hamburg ganz(s) weihnachtlich”, in deren Mittelpunkt die traditionelle Weihnachtsgans steht. Die Tierrechtsorganisation hat nun alle Restaurants mit Gänsegerichten auf der Speisekarte in der Hansestadt angeschrieben und darum gebeten, ein tierfreundliches Weihnachtsmenü zu servieren. PETA weist darauf hin, dass Gänse unter grausamen Bedingungen in der Bio- und Intensivtierhaltung gehalten werden, bevor sie für menschliche Essensgelüste getötet werden.

„Nur weil Menschen an alten Traditionen festhalten, müssen Tiere leiden“, so Sabine Weick, Ernährungswissenschaftlerin bei PETA. „Pilzpastete mit Trüffelöl oder ein veganer Seitanbraten –
es gibt eine Vielzahl an pflanzlichen Delikatessen, die sich optimal für das Weihnachtsfest eignen.“

In Mastbetrieben werden Gänse in kürzester Zeit hochgezüchtet, um möglichst viel Gewicht zuzulegen. Dies führt zu schmerzhaften Gelenkentzündungen, verkrüppelten und gebrochenen Beinen, Atemnot und Herzanfällen. Die Tiere werden nur wenige Wochen alt, wenn ihnen häufig noch bei vollem Bewusstsein der Hals aufgeschlitzt wird.
Gänse sind Meister im Fliegen. In freier Natur legen die Vögel Tausende von Kilometern während ihrer jährlichen Züge zurück. Ihren Familien gegenüber sind die Vögel überaus loyal: Sie wählen einen Partner auf Lebenszeit und beschützen ihn und die Kinder immer und überall.

Menschen, die Leid verhindern möchten, sollten kein Geld für tierische Produkte ausgeben. Mit PETAs Vegan-Probeabo gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht.

Weitere Informationen:
PETA.de/Gans
Goveggie.de
PETA.de/FauxFoiegras
PETA.de/Rezepte

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de