Spenden
 »  »  » Welpen misshandelt und ausgesetzt – PETA setzt 500 Euro Belohnung für Hinweise aus

Welpen misshandelt und ausgesetzt – PETA setzt 500 Euro Belohnung für Hinweise aus

 
Banner
 
 
Empfohlene Beiträge
Stand November 2012
Bonn-Duisdorf / Hilden / Gerlingen, 29. Februar 2012 – Unbekannte Tierquäler haben in der vergangenen Woche in Nordrhein-Westfalen zwei junge Welpen in extrem schlechter Kondition ihrem leidvollen Schicksal überlassen. In Bonn wurde ein etwa drei Wochen alter Welpe im Genitalbereich misshandelt und dann in einem Pappkarton ausgesetzt. Obwohl der Welpe, vermutlich ein Staffordshire Terrier, im Tierheim tierärztlich versorgt wurde, kam für ihn jede Hilfe zu spät. Ein ähnlicher Fall trug sich in Hilden zu, wo ein vier bis fünf Wochen alter Welpe im Krankenhauspark in Haan gefunden wurde. Trotz medizinischer Hilfe musste auch er eingeschläfert werden. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. setzt nun eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise aus, die zur Ermittlung und Überführung der Tierquäler führen. Die Misshandlung von Tieren ebenso wie die bewusste Unterlassung notwendiger Hilfeleistung bedürftiger Tiere ist Tierquälerei. Wer über die Herkunft der Welpen Auskunft geben kann, wendet sich bitte an PETA unter 0152 37325400 oder direkt an das jeweilige Tierheim.

„Helfen Sie mit, diese herzlose Tat aufzuklären“, appelliert Charlotte Köhler, Kampagnenleiterin bei PETA. „Wer kranke Welpen aussetzt oder sich sogar an ihnen vergeht, muss Konsequenzen erfahren. Die Polizei muss in diesen Fällen mit Nachdruck ermitteln.“

Fälle von grausamer Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus an der Universität Saarland dazu: „Geschätzte 80-90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“

Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Tierschutzgesetz §17 und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

Weitere Informationen:
www.peta.de/tierqual
www.peta.de/haustiere
www.peta.de/staatsanwalt

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de