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Welt-Herz-Tag: Fleischkonsum verursacht Herzstillstand

 
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PETA plädiert für pflanzliche Ernährung

Stand September 2012
Gerlingen, 27. September 2012 – Herz- und Kreislauferkrankungen gehören nach wie vor zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Doch das Risiko, Opfer dieser Zivilisationskrankheiten zu werden, lässt sich mit der richtigen Ernährung reduzieren. Anlässlich des Welt-Herz-Tages am kommenden Samstag macht die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. daher auf die Vorzüge einer pflanzlichen Ernährung aufmerksam. Deren Konsum schont nicht nur die menschliche Gesundheit, sondern erspart auch zahllosen Tieren ein grausames Schicksal in der Intensiv- und Biotierhaltung.

„Der Verzehr von tierischen Produkten erhöht aufgrund des schlechten Cholesterins das Risiko für Herzkrankheiten“, so Sabine Weick, Ernährungswissenschaftlerin bei PETA. „Hören Sie auf Ihr Herz und ernähren Sie sich pflanzlich.“

Laut des Statistischen Bundesamtes gehören Herz- und Kreislauferkrankungen zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland: 41 Prozent aller Sterbefälle wurden im Jahr 2010 hierdurch verursacht, insgesamt starben 352.689 Menschen an den Folgen einer Herz- und Kreislauferkrankung. Diese negative Entwicklung wird durch den Verzehr von Fleisch begünstigt: Der Adventist Health Study-2 zufolge geht der Konsum von Fleisch mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen einher. Studienteilnehmer, die mehr als acht Portionen Fleisch pro Monat verzehrten, wiesen ein fast 5-fach höheres Risiko für ein akutes Koronarsyndrom auf, als Personen, die nur sporadisch Fleisch zu sich nahmen. Weiterhin kam die Klinik für Epidemiologie und Biostatistik an der Universität Loma Linda in Kalifornien zu dem Ergebnis, dass Veganer und Vegetarier seltener mit hohem Blutdruck zu kämpfen haben.

Zudem haben zahlreiche wissenschaftliche Studien längst einen Zusammenhang zwischen erhöhtem Cholesterinspiegel und größerem Herzinfarktrisiko belegt. Während Fleisch, Eier und Milchprodukte Unmengen an schädlichem Cholesterin enthalten, ist eine pflanzliche Ernährung gänzlich cholesterinfrei und verhilft mit ihrem hohen Ballaststoffgehalt schneller zu einem Sättigungsgefühl.

Wer Fleisch und andere tierische Produkte von seinem Teller verbannt, profitiert einerseits gesundheitlich und rettet andererseits Tierleben. PETA weist darauf hin, dass allein in Deutschland jedes Jahr etwa drei Milliarden Tiere für die Fleischproduktion getötet werden. Sie verbringen oft ihr gesamtes Leben eingepfercht mit viel zu vielen Artgenossen in Käfigen, die kaum größer als sie selbst sind. Die meisten von ihnen sehen niemals das Tageslicht und die Enge führt dazu, dass sie sich selbst und andere Tiere verletzen. In Schlachthöfen hören, riechen, schmecken und sehen Tiere, wie ihre Artgenossen getötet werden, bevor sie selbst an der Reihe sind. Zudem sind jährlich etwa 500.000 Schweine sowie bis zu zehn Prozent der Rinder und bis zu 30 Prozent des „Geflügels“ ohne Betäubung, also in wachem Zustand, wenn sie getötet werden.

Aller Anfang ist schwer? Von wegen! Mit PETAs Vegan-Probeabo gelingt der Umstieg auf die pflanzliche Ernährung spielend leicht.

Quellen:
Kontogianni MD et al. (2007): Relationship between meat intake and the development of acute coronary syndromes: the CARDIO2000 case-control study. In: Eur J Clin Nutr
Pettersen BJ et al. (2012): Vegetarian diets and blood pressure among white subjects: results from the Adventist Health Study-2 (AHS-2). In: Public Health Nutrition

Schweineschnitzel verursacht Herzstillstand / © PETA

Grafik in druckfähiger Auflösung:
PETA.de/Anzeigen

Weitere Informationen:
PETA.de/Gesundvegan
GoVeggie.de
PETA.de/Rezepte

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de