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Widerspricht Pelz den christlichen Werten?

 
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Tierrechtsorganisation appelliert an Kirchen, dem Beispiel Rabbi Yona Metzgers zu folgen, der Pelz als nicht koscher deklarierte

Stand Mai 2011
Kontakt: Monika B. Feil, Tel. 07156/ 17828-36

Gerlingen – Die Tierrechtsorganisation PETA-Deutschland e.V. schrieb anlässlich des Welttierschutztages am 4. Oktober, der gleichzeitig der katholische Gedenktag für Franz von Assisi ist, bundesweit 30 christliche Kirchen an. PETA forderte die Kirchen auf, dem Beispiel des israelischen Oberrabbiners Yona Metzger zu folgen, der es Juden im vergangenen Jahr verboten hatte, den Pelz von Tieren zu tragen.

Er tat dies nachdem er PETAs Undercover-Aufnahmen von chinesischen Pelztierfarmen gesehen hatte, auf denen die Tiere bei lebendigem Leib gehäutet werden.

„Ich möchte Sie nun fragen, ob auch Ihre Kirche es in Betracht zieht, ein öffentliches Zeichen zu setzen gegen die Ausbeutung und das Töten von Tieren aufgrund ihres Pelzes?“, so Monika B. Feil von PETA-Deutschland e.V. und selbst engagiertes Kirchenmitglied in Ihrem Brief an die Kirchen.

Jedes Jahr werden weltweit rund 40 Millionen Tiere gequält, vergast, erschlagen, ertränkt, durch Elektrokution oder Genickbruch extrem grausam getötet.

„In Anbetracht der kompletten Überflüssigkeit von Pelzen und zahlreicher modischer Alternativen gibt es für heutige Menschen keinen Grund mehr, Pelz zu tragen. Bitte folgen Sie dem Beispiel von Rabbi Yona Metzger und zeigen Sie Mitgefühl gegenüber unseren Mitgeschöpfen, den Tieren“, so PETA weiter.

Die Tierrechtsorganisation wartet nun auf die Antworten der Kirchen und wird diese auch bekannt geben.

Weitere Infos finden Sie unter