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Wintermatsch und Regen – kein Problem für Kunstleder: PETA-Experte verrät die fünf besten Pflegetipps

Stand Februar 2016
Stuttgart, 4. Februar 2016 – Tierfreunde freuen sich: Heutzutage werden immer mehr Schuhe, Möbel und Autositze aus tierleidfreiem Kunstleder hergestellt. Doch wie bei Leder setzen Nässe, Herbstlaub und Streusalz in der kalten Jahreshälfte auch diesem pflegeleichten Alleskönner zu. Bei mangelnder Pflege und schlechten Witterungsbedingungen kann Kunstleder mit der Zeit daher an Weichmachern verlieren, die ihn flexibel machen. Damit tierfreundliches Schuhwerk auch für Schmuddelwetter bestens gerüstet ist, verrät Frank Schmidt, Fachreferent für Bekleidung bei der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V., fünf Pflegetipps, um Kunstleder weich und geschmeidig zu halten.
 
„Wer Kunstlederprodukte gut pflegt, kann an diesem tierfreundlichen Material viele Jahre lang Freude haben. Daneben schont er auch den Geldbeutel“, so Frank Schmidt. „Im Vergleich zu Leder ist Kunstleder pflegeleichter und preiswerter. Heutzutage lassen sich die beiden Materialien optisch kaum noch unterscheiden. Selbst Luxusdesigner wie Stella McCartney setzen in ihren Kollektionen auf hochwertiges Kunstleder.“
 
Die besten Pflegetipps für Kunstleder:
 
  • Nach dem Kauf und in regelmäßigen Abständen imprägnieren! So bleibt das Material wasserabweisend und Schmutz kann sich nicht so schnell festsetzen. Spezielle fett- und ölfreie Imprägniersprays für Kunstleder gibt es in jedem größeren Schuh- oder Möbelfachgeschäft.
 
  • Regelmäßig reinigen! Stark verschmutzte Schuhe mit weicher Bürste und sanftem Druck oder mit einem Topfschwämmchen vorreinigen. Autositze oder Möbelritzen absaugen. Danach das Material feucht – nicht nass – in Faserrichtung abwischen und gut trocknen lassen.
 
  • Farblose Schuhcreme verleiht neuen Glanz. Für Autositze empfiehlt sich eine spezielle Politur.
 
  • Verschüttete Getränke oder Speisen lassen sich leicht mit Baby- oder Feuchttüchern entfernen.
 
  • Durchnässte Kunstlederschuhe mit Zeitungspapier ausstopfen und neben der Heizung trocknen. Nie auf die Heizung legen, da zu viel Hitze die Oberfläche stumpf und brüchig machen kann. Auch für den Trockner oder den Schleudergang der Waschmaschine sind Kunstlederschuhe nicht geeignet, denn die Oberflächen könnte beschädigt werden oder Nähte könnten sich lösen.
Beim Einkauf lässt sich Kunstleder einfach an der Raute im Schuh identifizieren, während Leder durch das Symbol einer Tierhaut dargestellt wird.
 
Wer kein Tierleid verursachen möchte, greift auch in Modefragen zu pflanzlichen Materialien. Als Orientierungshilfe für Verbraucher vergibt PETA das „PETA-Approved Vegan“-Logo für vegane Styles oder komplett vegane Modeunternehmen. So können Verbraucher auf einen Blick jene Produkte erkennen, für die kein Tier leiden musste. Eine Liste mit Unternehmen in Europa, die das „PETA-Approved Vegan“ Logo bereits verwenden, steht hier zur Verfügung.

Das druckfähige Motiv schicken wir auf Anfrage gerne zu.
 
Weitere Informationen:
PETA.de/PetaApprovedVegan
Leder.PETA.de
 
Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 - 860 591 529, JanaF@peta.de