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ZDF-Thriller „Am zwölften Tag" zeigt mafiöses System der deutschen Fleischbranche

PETA unterstützte Bestsellerautor Wolfgang Schorlau bei seiner Recherche

Stand März 2016
Stuttgart, 11. März 2016 – Fleischmafia im realen Spiegelbild: Am kommenden Montag um 20:15 Uhr strahlt das ZDF den Thriller Dengler – Am zwölften Tag nach dem Bestsellerroman von Wolfgang Schorlau aus. PETA ermöglichte dem Autor im Rahmen seiner Recherche Blicke hinter die Kulissen der Tierqualbranchen: Schorlau traf sich zum Informationsaustausch mit Dr. Edmund Haferbeck, Leiter der Rechts- und Wissenschaftsabteilung der Tierrechtsorganisation, sowie zum vertraulichen Gespräch mit PETAs Undercover-Ermittlungsteam. Roman und Film spiegeln die wahre Brutalität und Skrupellosigkeit einer Branche wider, die immanent gegen Tier-, Menschen- und Sittengesetze verstößt – und das inmitten einer vermeintlich zivilisierten Gesellschaft wie Deutschland.

„Der Film Am zwölften Tag spiegelt die qualvolle Tierausbeutung in der deutschen Fleischbranche realistisch wider und ist brandaktuell – denn dass sich die Justiz derzeit weigert, die Tötung der ‚Eintagsküken’ aufzuarbeiten, beweist einmal mehr, dass in Deutschland ein mafiöses System der Organisierten Kriminalität herrscht“, so Dr. Edmund Haferbeck, Leiter der Rechts- und Wissenschaftsabteilung bei PETA. „Wir freuen uns, dass der Film zu PETAs Aufklärungsarbeit beiträgt und die Zuschauer mit wichtigen Tierrechtsthemen konfrontiert.“
„Die Fleischindustrie kennt keinen Respekt vor den Tieren und keinen Respekt vor den Beschäftigten. (...) Schließlich etabliert die Fleischindustrie mafiöse Strukturen und fördert die organisierte Kriminalität.“ – diese Kernsätze aus Wolfgang Schorlaus Buch Am zwölften Tag finden sich auch im Film wieder: „Der Rechtsstaat? Das ist ein Gute-Nacht-Märchen für Leute, die die Realität nicht ertragen."
 
Mit ihren Undercover-Ermittlungen deckt die Tierrechtsorganisation seit vielen Jahren die Realität in der Fleischmafia auf und stößt dabei immer wieder auf eine unwillige, gar rechtsbeugerische Justiz, die nicht bereit ist, eindeutige Straftaten zu verfolgen.
 
PETA vertritt die Ansicht, dass Tiere nicht dazu da sind, für die menschliche Ernährung ausgebeutet zu werden. Veganer führen nicht nur ein gesünderes Leben, jeder Einzelne bewahrt auch bis zu 50 Tiere pro Jahr vor dem Tod in Tierfabriken, Schlachthöfen oder in Fischernetzen. Mit dem kostenlosen Veganstart-Programm der Tierrechtsorganisation gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht. PETA Deutschland e.V. ist die größte Interessenvertretung vegan lebender Menschen in Deutschland.

Weitere Informationen:
PETA.de/Heidemark
PETA.de/Heidemark-Komplex
Veganblog.de/Erfolg-nach-Wiesenhofskandal
PETA.de/Sprehe

Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de