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Zirkus Alberti: Bär Ben muss nach Beschlagnahmung wieder zurück in den Zirkus – Statement von PETA

Organisation fordert Regierung auf, Bundesratsentschließung zum Wildtierverbot endlich umzusetzen

Stand März 2016
Platting / Stuttgart, 17. März 2016 – Heute Vormittag hat das Verwaltungsgericht Regensburg entschieden, dass der am Montag aus dem Zirkus Alberti/Louis Knie beschlagnahmte Bär wegen „formaler Mängel“ bei der Beschlagnahmung wieder in den Zirkus zurück muss. Dazu kommentiert Peter Höffken, Fachreferent für Tiere in der Unterhaltungsbranche bei PETA:
 
„Die Gerichtsentscheidung ist ein Schlag ins Gesicht für den Tierschutz. Wenn nicht einmal ein Bär beschlagnahmt werden kann, der tagelang ohne Wasser und Nahrung in einer kleinen Box gehalten wurde, dann ist das Tierschutzgesetz nicht das Papier wert, auf dem es geschrieben steht. Der Zirkus Alberti ist einer der übelsten Schaustellerbetriebe in Deutschland – für Ben ist das Leben dort die Hölle. Anlässlich der morgigen Bundesratssitzung über Wildtiere im Zirkus fordern wir die Bundesregierung auf, unverzüglich die Entschließung des Bundesrates umzusetzen und Bären sowie andere Wildtiere im Zirkus zu verbieten. Ben und auch die etwa 50 Elefanten, die Giraffen, die Flusspferde sowie andere Wildtiere, die noch immer in deutschen Zirkusbetrieben ein trauriges Dasein fristen, müssen schnellstens in Auffangstationen und große Zoos überführt werden.“
 
Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann.
 

Peter Höffken / © PETA
Das druckfähige Motiv senden wir auf Anfrage gerne zu.
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Chronik-ZirkusAlberti
 
Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de