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Zirkus Brumbach, Othello

Stefan, Helmut und Manuela Brumbach, geb. Frank

Stand Juli 2013
Erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.
Ergänzungen/Änderungen bitte bei PETA Deutschland e.V. einreichen unter Nennung von Quellenangaben. Achtung: Diese Chronik ist eine Zusammenstellung von Informationen aus Sekundärquellen, Presseveröffentlichungen und behördlichen Dokumenten. Diese liegen bei PETA vollständig vor. Eigene Recherchen und Erkenntnisse werden konkret benannt.

Die Chronik wird laufend fortgesetzt.

 

Juni 2012
Gegen den Zirkusdirektor Helmut Brumbach wird vom Amtsgericht Regensburg eine Haftstrafe von acht Monaten verhängt, die Strafe wird zur Bewährung ausgesetzt. Das Amtsgericht hat im März einen Strafbefehl gegen Brumbach wegen unerlaubten Erwerbs und Besitzes einer halbautomatischen Waffe verhängt. Der Zirkus-Chef hatte bei einer Auseinandersetzung mit der Zirkus-Familie Renz mit der Waffe einem Mann das Bein durchschossen.
Quelle: http://www.mittelbayerische.de/region/regensburg/artikel/bewaehrungsstrafe-fuer-brumbach/801996/bewaehrungsstrafe-fuer-brumbach.html

Mai 2012
Im bayerischen Großmehring räumt Circus Brumbach einen Gastspielplatz nicht fristgemäß. Selbst das Abdrehen von Strom und Wasser, was erst im zweiten Anlauf mit Hilfe der Polizei möglich ist, da beim ersten Versuch die Gemeindemitarbeiter bedroht wurden, hilft nichts. Die ungebetenen Gäste behelfen sich mit Notstromaggregaten, was wiederum Anwohner in der Nähe zu Beschwerden wegen Ruhestörung veranlasst. Zudem klagen sie zunehmend über den Gestank, der sich ausbreitet. Erst eine „sicherheitsrechtliche Anordnung“ mit der Aufforderung, den Platz frei zu machen, hilft zumindest teilweise. Vier ihrer Zirkuswagen und ein Wohnwagen sowie allerlei Gerümpel sind jedoch eine unübersehbare Hinterlassenschaft.
Quelle: http://www.donaukurier.de/lokales/ingolstadt/Grossmehring-mobilartikel-wochennl212012-Grossmehrings-Zirkus-mit-dem-Zirkus;art599,2608658

November 2011
Zirkus Brumbach erhält im August 2011 die Erlaubnis, auf einem Grundstück im nördlichen Landkreis Kelheim zu verweilen. Der Zirkus hielt sich jedoch nicht an die Abmachung, für die Strom- und Wasserkosten aufzukommen und das Grundstück bis Ende Oktober zu verlassen. Im November klagt die Grundstückseigentümerin beim Amtsgericht Kelheim auf Räumung. Laut der Grundstückseigentümerin sind Mitarbeiter des Zirkus auf Angehörige der Eigentümerin losgegangen.
Quelle: http://www.mittelbayerische.de/region/kelheim/artikel/retterin_verklagt_zirkus_brumb/727196/retterin_verklagt_zirkus_brumb.html

August 2011
Zirkus Brumbach besetzt in Regensburg einen Jugend-Fußballplatz und weigert sich zunächst, den Platz zu räumen. Nach der Androhung einer Räumungsklage zieht der Zirkus weiter und hinterlässt einen zerstörten, unbespielbaren Rasen. Im nächsten Ort Hausen besetzt Zirkus Brumbach eine Festwiese. Weil der Platz für ein lokales Volksfest vorgesehen war, blockiert die örtliche Feuerwehr die ganze Nacht die Zufahrt zu dem Platz, um die Ankunft weiterer Zirkuswagen zu verhindern. Die Gemeinde Hausen lässt den Platz durch einen Gerichtsvollzieher räumen.
Quellen:
http://www.donaukurier.de/nachrichten/bayern/Hausen-So-ein-Zirkus;art155371,2454073
http://www.innsalzach24.de/nachrichten/bayern-lby/baller-zirkus-jetzt-kommt-gerichtsvollzieher-1354805.html
http://www.bild.de/regional/muenchen/muenchen-regional/zirkus-muss-gehen--volksfest-gerettet-19371764.bild.html

April 2011, Regensburg-Irlmauth
In einem Ausbruch von Gewalt lieferten sich am Montagabend Mitglieder des Zirkus Brumbach und des Zirkus Manfred Renz in Regensburg einen blutigen Straßenkampf, bei dem Schusswaffen, Schlagringe und Baseballschläger eingesetzt wurden. Einer der Beteiligten kam mit einem Beindurchschuss ins Krankenhaus. Bei einer Durchsuchung fand die Polizei drei Schusswaffen, mehrere Messer, Hieb- und Stichwaffen sowie Schlagringe und weitere gefährliche Gegenstände, die beschlagnahmt wurden. Allein beim Zirkus Brumbach wurden drei Schusswaffen beschlagnahmt. Polizeisprecher Michael Rebele sagte, die Familie Brumbach habe sich offenbar von der „Konkurrenz bedroht gefühlt“.
Quelle: http://www.wochenblatt.de/nachrichten/regensburg/regionales/Eifersucht-als-Motiv-fuer-Zirkus-Schiesserei;art1172,44130

Januar 2011, Irlmauth
Dem Zirkus fehlt es anscheinend an Geld. Die Stadt sorgt für Strom, Wasser und Müllabfuhr, die Bevölkerung für Essen, Heizöl oder Kleidung. Der Zirkus klagt, er habe kaum noch Heu und Stroh für Pferde und Ziegen, eine von zwei Pythonschlangen ist erfroren.
http://www.mittelbayerische.de/region/regensburg/artikel/zirkus_brumbach_kaempft_ums_ue/621566/zirkus_brumbach_kaempft_ums_ue.html

Dezember 2010, Greifenburg
Der Zirkus strandet in Greifenburg und sucht eine Halle als Bleibe. Da Schneeketten fehlen, kann der Zirkus angeblich nicht weiterziehen.
http://www.kleinezeitung.at/kaernten/spittal/greifenburg/2578176/gestrandet-zirkus-sucht-winterlager.story

November 2010, Regensburg
Die Schausteller quartieren sich mit ihren Tieren in Gebäuden der Stadt
Regensburg ein. Diese gelten jedoch als einsturzgefährdet. Eine Frist zur Räumung hat der Zirkus ungenutzt verstreichen lassen. Die Polizei rückt mit großem Aufgebot an und holt die Tiere aus den einsturzgefährdeten Gebäuden. Das Liegenschaftsamt bietet im Gegenzug dem Zirkus ein städtisches Freigelände mit Wasser-, Kanal- und Stromanschluss an und hofft zugleich, dass der Zirkus ein geeignetes Winterquartier findet. Angeblich wurde dem Zirkus das Zelt aufgeschlitzt. Laut Polizei hat sich die Familie Brumbach mit ihrem Zirkus rechtswidrig Zugang zu dem Gelände verschafft.
Die Stadt erstattete Strafantrag gegen die Verantwortlichen des Zirkus wegen Verdachts auf Hausfriedensbruch, Einbruch und Sachbeschädigung.
http://www.mittelbayerische.de/region/regensburg/artikel/regensburg_zirkus_geraeumt/605911/regensburg_zirkus_geraeumt.html


September 2010, Marktleuthen
Ein Sascha Brumbach gibt sich als Zirkusdirektor des Zirkus „Othello“ aus. Der Zirkus bekommt eine großzügige Spende von den Lesern einer örtlichen Zeitung und vom Bürgermeister, nachdem er dort gestrandet war. Die Stadt Marktleuthen verzichtete auf das Wassergeld, um dem Zirkus die Ausgaben zu verringern.
http://www.frankenpost.de/nachrichten/fichtelgebirge/wunsiedel/art2460,1329234

Januar 2010, Kelheim:
Der Zirkus hat finanzielle Probleme. Die sechsköpfige Familie lebt von Hartz IV und bekommt Zuschüsse fürs Heizen. Die Stadt, Bauern und der Pfarrer unterstützen die Familie. Vor allem die Lage für die Tiere ist äußerst prekär. Hafer, Heu und Stroh sind knapp, für Nachschub fehlt das Geld. Beim Zirkus leben zwölf Pferde, vier Ziegen und der zwanzigköpfige Streichelzoo.
http://www.mittelbayerische.de/region/kelheim/kelheim/artikel/magere_saison_bringt_zirkus_in/509113/magere_saison_bringt_zirkus_in.html

Winter 2001/2002, Speyer:

Der Zirkus kommt unangemeldet und baut seine Zelte auf. Er ignoriert die Verfügungen der Stadt (der Festplatz war bereits anderweitig vermietet), eine Verständigung mit dem Zirkus ist nicht möglich, da der Zirkusdirektor ausrastet. Ein Weiterziehen des Zirkus stellt er nur für den Fall in Aussicht, dass ca. 25.000 € für die Reparatur des zirkuseigenen Fuhrparks zur Verfügung gestellt werden. Die Behörde baut stattdessen das Equipment des Zirkus ab bzw. greift zum Mittel der Zwangsräumung. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Stadt (z.B. Räumung des Festplatzes) auf ca. 5.600 €. Es ist nicht mehr nachzuvollziehen, ob der Leistungsbescheid dem Zirkus überhaupt zugestellt werden konnte. Der Zirkus beantragte zudem Sozialhilfe, welche gewährt wurde.
http://www.tagespost-speyer.de/index.php?c=12673&action=show&f=suchen&cn=2370&search=speyerer
sowie Informationen der Behörde

Winter 1999/2000, Aachen:
Der Zirkus schlägt um die Jahreswende im Gebiet des Bezirksamts Aachen-Schleckheim seine Zelte auf. Er ist nicht im Besitz einer Sondernutzungsgenehmigung. Nachdem der Zirkus die Gebühren der Sondernutzungserlaubnis bezahlt hat, wird ein Gastspiel genehmigt. Es wurde auch Sozialhilfe beantragt. Der Zirkus lässt sich für das Winterquartier nieder und behauptet, seine Zugmaschine sei kaputt. Er erhält eine Zugmaschine aus Fuhrparkbeständen der Behörde. Diese fand keine Gegenliebe bei den Beschenkten. Stattdessen klagte man – erfolglos – beim Verwaltungsgericht auf Erhalt einer neuen Zugmaschine.
Quelle: Informationen der Behörde