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Zirkus Julius Renz

Erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Ergänzungen bitte an PETA Deutschland e.V. unter Nennung von Quellenangaben senden.

Stand: Juli 2012

 

Mai 2012
Das Veterinäramt in Berlin verbietet Zirkus Julius Renz vor allem wegen der mangelhaften Tierhaltung, öffentliche Vorstellungen durchzuführen. Außerdem erstattet das Veterinäramt Anzeige gegen die Zirkusverantwortlichen. Laut Veterinäramt sind die Ponys unterernährt, weil sie wegen einer Fehlstellung der Zähne keine Nahrung mehr aufnehmen können. Bei den Trampeltieren werden Überwucherungen an den Klauen festgestellt. Das Veterinäramt beauftragt einen Tierarzt, die Tiere zu behandeln. Zusätzlich sind die Fahrzeuge des Unternehmens nicht für Tiertransporte geeignet.
Quelle: http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article106281577/Behoerde-verbietet-Vorstellungen-in-Spandauer-Zirkus.html

Dezember 2010
Zwei Ponys brechen in Lühburg/Teterow aus dem Winterquartier des Zirkus aus. Auf der Bundesstraße können ein Lkw-Fahrer und ein Pkw-Fahrer bei Dunkelheit und Glätte nicht mehr rechtzeitig bremsen und verletzen die Ponys tödlich.
Quelle: http://www.ostsee-zeitung.de/rostock/index_artikel_komplett.phtml?SID=c13ac1bdc3d3583a12b0e1ae0f6207df¶m=news&id=2982383

März 2001
Aus einem Schreiben des Tierschutzreferates im Landesamt für Ernährung und Landwirtschaft Brandenburg über den Zirkus Julius Renz:
„Im Zirkus [Julius] Renz traten erhebliche Mängel in der Tierhaltung im provisorischen Winterquartier auf, insbesondere die Affenhaltung erfüllte in keiner Weise die Anforderungen des Säugetiergutachtens. Daher wurde die anliegende Ordnungsverfügung gegen Herrn Renz erlassen. Daraufhin verließ der Zirkus Renz innerhalb weniger Tage die Stadt Potsdam.
[…]

Bei mehreren amtstierärztlichen Kontrollen wurde festgestellt, dass die Haltung Ihrer Tiere größere Mängel aufwies. […] Die größten Mängel weist nach wie vor die Affenhaltung auf. […] Sollten Sie die Maßnahmen zur Veränderung der Affenhaltung nicht oder nicht ausreichend oder fristgemäß erfüllen, wird Ihnen die Wegnahme der Tiere und ein Affenhaltungsverbot angedroht.“