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Das Geschäft mit Raubkatzen aus deutschen Zoos

Von der Zoo-Taufe in den Tod?

Stand November 2010
Printmedien und TV-Sender kommen gern, wenn Zoos zur Taufe ihrer niedlichen Raubkatzenbabys einladen. Die medienwirksamen Berichte von den süßen Kätzchen, oft auch getauft von einem Prominenten, lösen letztendlich einen riesigen Besucheransturm bei den Zoos aus. Absicht: Die oft maroden Kassen der Zoos klingeln kräftig.

Wenn die putzigen Kätzchen dann zu Katzen heranwachsen und Platz für neue süße Babys verschwenden, werden sie schnell zum Problem. Doch die Kassen der Zoos klingeln ein zweites Mal. Dann, wenn dubiose Tierhändler die einstigen Publikumsmagnete übernehmen. Mit dem Verkauf an Tierhändler geben die Zoos auch die Verantwortung für ihren Nachwuchs ab. Letztendlich verschwinden die einstigen Lieblinge, die für die Lüge der vermeintlichen „Erhaltungszucht“ herhalten müssen, spurlos.

Jahr für Jahr ein neuer Skandal über deutsche zoologische Einrichtungen, deren Raubkatzennachwuchs irgendwo bei einer blutigen Jagdgesellschaft, beim Schlachter, auf dem Hinterhof eines Privathalters oder in einem Zirkusunternehmen landet.

Dennoch züchten zoologische Einrichtungen weiter auf Überschuss, die Artenschutzbehörden erteilen weiterhin Ausfuhrgenehmigungen und die Politik schaut tatenlos zu.
Kein Wunder, lässt sich doch auch mit einen süßen Tierbaby prima Wahlkampf machen.

 

 

WAS SIE TUN KÖNNEN

Besuchen Sie keine Zoos, Safariparks, Tierparks und Wildparks
  • Besuchen Sie keine Einrichtungen die besonders mit Tierbabys werben
  • Informieren Sie Tageszeitungen, Magazine, TV- oder Radiosender, die mit Tierbabys aus Zoos werben, von diesem skandalösen Tierhandel
  • Informieren Sie Freunde, Bekannte und Verwandte über die von uns aufgedeckten Tierhandelsgebaren der Zoos
  • Schreiben Sie Briefe an Zoos, Behörden und Politik und äußern Sie Ihre Kritik an diesem skandalösen Vorgehen
  • Fordern Sie bei PETA Unterlagen an