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Zwei tote Schweine nach Unfall von Tiertransporter auf der K 31 bei Bad Hersfeld: PETA fordert Ende der kommerziellen Beförderung lebender Tiere

 
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Stand März 2013
Gerlingen, 15. März 2013 – Tod im Tiertransporter: Nach einem Lastwagenunfall am Mittwochabend zwischen Hattenbach und Niederaula, bei dem zwei Schweine starben, übt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. Kritik an der kommerziellen Beförderung lebender Tiere. Für Tiere ist der Transport über Hunderte und gar Tausende Kilometer mit zahlreichen Risiken verbunden: Sie leiden unter Enge, Temperaturschwankungen, Hunger und Durst. Das Verletzungsrisiko in den vollbelegten Transportern ist enorm. Schweine dürfen laut der Europäischen Transportverordnung bis zu 24 Stunden, Rinder gar bis zu 29 Stunden am Stück befördert werden. Immer wieder kommt es zu tödlichen Unfällen. Die Tierrechtsorganisation fordert eine Reduzierung der Transport-Dauer auf 8 Stunden sowie langfristig ein ausnahmsloses Verbot von Tiertransporten.

„Auf Tiertransporten sind die Tiere enormen Strapazen ausgesetzt“, so Sabine Weick, Ernährungswissenschaftlerin bei PETA. „PETA fordert ein grundsätzliches Verbot der kommerziellen Beförderung lebender Tiere. In einem ersten Schritt sollte die Transport-Dauer auf 8 Stunden reduziert werden.“

Jedes Jahr werden in Deutschland über drei Milliarden Tiere für die Fleisch-, Milch- und Eierproduktion getötet. Ohne Betäubung werden Rindern die Hörner abgesägt, Küken die Schnäbel gekürzt, Ferkeln die Eckzähne abgebrochen und die Schwänze abgeschnitten.

Menschen, die Tierleid verhindern möchten, sollten kein Geld für tierische Produkte ausgeben. Mit PETAs Vegan-Probeabo gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht.

Weitere Informationen:
GoVeggie.de

Kontakt:
Judith Stich, 030 68326660-4, JudithS@peta.de