11 Fälle, in denen PETA der Zeit voraus war

PETAs Arbeit und die ihrer Schwesterorganisationen weltweit rettet jeden Tag Leben – und wir lassen uns nie unterkriegen, egal wie lange es auch dauert, unser Ziel zu verwirklichen. Hin und wieder ist es wichtig, zu reflektieren, was wir schon für die Tiere erreichen konnten.
Hier sind 11 Beispiele der Arbeit von PETA USA, die die Entwicklung der Tierrechtsbewegung beeinflussten:1. Tierversuchsfreie Kosmetika: PETA USA sei Dank
Als PETA USA gegründet wurde, klammerte sich die Kosmetikindustrie noch mit aller Macht an archaische Tierversuche. 1988 führte PETA USA eine Ermittlung bei Biosearch durch. Es war das erste Mal, dass sie sich ein Testlabor für Kosmetika und Haushaltsprodukte von innen ansahen. Dabei deckte PETA USA über 100 Verstöße gegen Tierschutzgesetze auf. Heute testen mehr und mehr Unternehmen ihre Produkte nicht an Tieren. Auch viele innovative Wissenschaftler arbeiten ausschließlich mit modernen tierfreien Methoden, um Krankheiten zu erforschen und lebensrettende Technologien zu entwickeln.


2. McCruelty und den Killerclown schon seit Jahren NICHT lieben
Zwar kennt jeder McDonald’s – aber bis PETA USA 1999 die „McCruelty“-Kampagne ins Leben rief, wussten viele Menschen nichts über die Tierquälerei, die hinter jedem Chicken Nugget steckt. Die erfolgreichen Kampagnen gegen McDonald’s, Burger King und Wendy’s haben zu enormen Verbesserungen der Lebensbedingungen von Tieren geführt. Außerdem konnte PETA USA damit unzählige Kunden über das Grauen der landwirtschaftlichen Tierhaltung informieren.

3. Dass Delfine in Freiheit gehören, ist keine News
PETA USA hat sich jahrzehntelang gegen die Delfinhaltung im National Aquarium von Baltimore stark gemacht. 1991 startete unsere Schwesterorganisation eine Kampagne gegen die damals neu eröffnete Einrichtung. In den 90er Jahren demonstrierten PETA-USAs-Aktivisten vor dem National Aquarium. Schlussendlich hat das National Aquarium zugegeben, dass sich die Zeiten geändert haben – und damit auch unser Verständnis über die Bedürfnisse von Tieren. Daher kündigte die Einrichtung im Juni 2016 an, alle Großen Tümmler an eine einzigartige betreute Meeresbucht zu überstellen.


4. PETA USAs Appell an Ben & Jerry’s: Muttermilch statt Kuhmilch
PETA USA bat die Eis-Legende im Jahr 2008, fortan keine Milchprodukte, sondern stattdessen Muttermilch zu verwenden – kein abwegiger Vorschlag, bedenkt man, wie absurd es ist, die Milch einer anderen Spezies zu trinken. Dennoch sind die Medien schier ausgeflippt und berichteten über das Schreiben. Die Vorschläge für Sorten wie „Muttermilch-Krokant“ oder „Mamas Milchshake“ wurden zwar nie realisiert, aber sie brachten den Stein ins Rollen. Vielen Menschen wurde klar, wie ungesund Kuhmilch ist. Nach Gesprächen mit PETA USA und zahlreichen Kundenanfragen brachte Ben & Jerry’s Anfang 2016 vier köstliche vegane Eissorten auf den amerikanischen Markt.





5. Der Welt einen anderen Blick auf Tiere im Zirkus geben
Unermüdlich hat PETA USA immer wieder aufgezeigt, dass Tiere im Zirkus eingesperrt, angekettet, ausgepeitscht und geschlagen werden. Viele von ihnen werden hinter den Kulissen außerdem mit dem Elefantenhaken gequält – einem Stab mit scharfer Stahlspitze. Der Ringling Bros. and Barnum & Bailey Circus war jahrelanger öffentlicher Kritik und schwindenden Besucherzahlen ausgesetzt. Daraufhin entschloss er sich endlich dazu, seine Elefanten nicht mehr zu nutzlosen Auftritten durchs ganze Land zu karren. Mexiko, Peru, Beaconsfield, Québec und viele andere Länder, Städte und Gemeinden auf der ganzen Welt haben Zirkusse mit Tieren bereits verboten. Kalifornien und Rhode Island untersagten die Nutzung des Elefantenhakens – eine Waffe, mit der Elefanten im Zirkus sehr häufig geschlagen werden.6. PETA USA und k.d. lang ließen Fleisch schon vor anderen Promis links liegen
Im Jahr 1990 brachte PETA USA zusammen mit Grammy-Gewinnerin k.d. lang das erste Werbevideo zum Thema Vegetarismus heraus. Die Sängerin stammt selbst aus dem kanadischen Alberta, auch bekannt als „Rinderland“. Der TV-Spot erhielt weltweite Aufmerksamkeit. Radiosender im Countrybereich waren außer sich, und der Landwirtschaftsminister von Alberta stand kurz vor dem Herzinfarkt. langs damals aktuelles Album erreichte den Goldstatus. Vielleicht hatte das auch ein wenig mit dem Video und der massiven öffentlichen Aufmerksamkeit zu tun. Jetzt, Jahre später, sind viele Menschen weltweit k. d. langs Meinung. Die tierische Landwirtschaft zerstört die Umwelt und schadet unserem Körper. Dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen zufolge wäre die weltweite Umstellung auf eine vegane Ernährung nötig, um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu bekämpfen.


7. PETA USA macht sich schon lange gegen den US-Krieg gegen Tiere stark
1983 brachte PETA USA das amerikanische Verteidigungsministerium dazu, ein „Verwundungslabor“ zu schließen und nicht mehr in Militärlabors auf Hunde und Katzen zu schießen. 2014 erklärte sich das US-Militär bereit, den Einsatz von Tieren in sechs unterschiedlichen Bereichen der medizinischen Ausbildung durch moderne Patientensimulatoren zu ersetzen. Dieser bahnbrechende Sieg war drei Jahrzehnte lang von PETA USA vorangetrieben worden. Doch noch immer werden jedes Jahr tausende Schweine und Ziegen vom Militär in Traumaübungen verstümmelt und getötet.


8. Mit nackter Haut gegen die Pelzindustrie
1991 veröffentlichte PETA USA gemeinsam mit der berühmten Rockband The Go-Go’s die Kultkampagne „Lieber nackt als im Pelz“. Ziel war es, die Menschen damit auf die Millionen Tiere aufmerksam zu machen, die ihres Felles wegen in Fallen gefangen, ertränkt, erschlagen oder per Elektroschock getötet werden. Seitdem haben die gewagten Kampagnenmotive unzählige Menschen auf das Leid der Tiere aufmerksam gemacht. Pelzverkäufe bewegen sich auf einem Tiefststand und über die Jahre hinweg haben immer mehr Stars und AktivistInnen aus Solidarität die Hüllen fallen lassen. „Lieber nackt als im Pelz“ ist mittlerweile eine Art Redewendung geworden.


9. PETA rettete hunderte Tauben
1992 protestierten PETA USA und einige Hundert Aktivisten gegen das größte Taubenmassaker der USA in Hegins, Pennsylvania. Die Aktion brachte die PETA-Vorsitzende Ingrid Newkirk sowie Lisa Lange – aktuell Senior Vice President of Communications bei PETA USA – 12 Tage ins Gefängnis. Ein berühmtes Foto der Protestaktion zeigt Ingrid Newkirk, wie sie von Polizisten weggetragen wird, nachdem sie und andere auf das Feld gerannt waren, um die Tauben zu befreien. Nach Jahren des Protests wurde das Taubenschießen in Hegins schließlich eingestellt – Beweis dafür, dass sich Hartnäckigkeit auszahlt und Tierleben rettet.


10. Wir machten Jane Goodall auf das Leid von Schimpansen im Labor aufmerksam
Im Jahr 1986 veröffentlichte PETA USA Videoaufnahmen eines Augenzeugen, aufgenommen im SEMA-Labor, später unter dem Namen BIOQUAL bekannt. Sie zeigten die schrecklichen Lebensbedingungen der Schimpansen in der Einrichtung. Es war klar zu erkennen, dass die Schimpansen starke Anzeichen einer Geisteskrankheit aufwiesen; sie verstümmelten sich beispielsweise selbst und wippten in ihrem dunklen, engen Käfig fortwährend hin und her. Jane Goodall haben die Aufnahmen tief bewegt, und so unterstützte sie PETA USA im Kampf für die Schließung von SEMA und die Befreiung der Schimpansen. 25 Jahre später erklärte sich BIOQUAL endlich bereit, keine Versuche an Schimpansen mehr durchzuführen. Jahrelange Kampagnen haben außerdem dazu geführt, dass die National Institutes of Health ankündigten, alle Schimpansen im staatlichen Besitz aus Laboren freizugeben, damit sie den Rest ihres Lebens in angesehenen Auffangstationen verbringen können.

11. Ein Schlag gegen die Angoraindustrie
Angora findet sich in vielen Kleidungsstücken, von Pullis bis hin zu Handschuhen oder Hüten. Die Wolle stammt von Angorakaninchen, die ein weiches, dichtes Fell haben. Ein Augenzeuge von PETA Asia besuchte fast ein Dutzend Kaninchenfarmen in China – dem Ursprungsland von 90 Prozent der weltweit verkauften Angorawolle. Er stieß auf Kaninchen, die vor Angst und Schmerz schrien, während Arbeiter ihnen das Fell ausrissen. Viele Menschen kontaktierten Läden und Designer und forderten sie auf, keine Angorawolle mehr zu verwenden bzw. zu verkaufen. Diesem Aufruf kommen bereits über 200 Unternehmen weltweit nach.


Was Sie tun können


Wir konnten über die Jahre hinweg so viel für die Tiere erreichen, dass wir die Erfolge gar nicht mehr zählen können. Doch es bleibt noch immer viel zu tun. Werden auch Sie aktiv.
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