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Angela Davis und der Weg zur Freiheit

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Berühmten Bürgerrechtlerin spricht über Verbindung zwischen Tier- und Menschenrechten

Stand September 2016
Die berühmte Bürgerrechtlerin Angela Davis hielt eine Rede an der Universität von Kapstadt in Südafrika. Mit eindrucksvollen Worten rief sie dazu auf, politischen Aktivismus zur Ausmerzung von Rassismus, Sexismus, der Diskriminierung von Menschen mit Behinderung und anderen Missständen der Gesellschaft zu nutzen. Was viele über die langjährige Menschenrechtsaktivistin nicht wissen: Angela Davis lebt bewusst vegan. In ihrer Grundsatzrede wies sie deshalb ganz gezielt auch auf die Verbindung unterschiedlicher Formen von Ausbeutung und Unterdrückung hin.


Vor einem vollen Saal sagte Davis Folgendes:

Fühlende Lebewesen … empfinden Schmerz und Qualen, wenn sie aus Profitgier zu Nahrungsmitteln verarbeitet werden – Nahrungsmittel, die Menschen krankmachen, deren Armut sie zwingt, sich von McDonald’s und KFC zu ernähren.

Es ist offensichtlich, dass Tierrechte und Menschenrechte untrennbar miteinander verbunden sind. Diskriminierung, Unterdrückung, Gleichgültigkeit und Missbrauch gibt es nur, wo sich eine Gruppe über eine andere stellt. Tiere durchleben diese Unterdrückung jeden Tag, wenn man sie für den menschlichen Genuss tötet, sie an Haken aufhängt, in Käfige schmettert oder auch einfach zu einem schnellen Spaziergang hinter sich herzerrt.

Was Sie tun können

Bitte setzen auch Sie sich gegen Formen der Ungerechtigkeit ein. Denn wie Angela Davis anmerkt: „Vielleicht bietet uns genau dieser Zeitpunkt in der Geschichte die Umstände, auf die wir so lange gewartet haben.