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MENSCHEN, DIE TIERE QUÄLEN, BELASSEN ES SELTEN DABEI ...


„Jeder, der sich daran gewöhnt hat, das Leben von Lebewesen allgemein als wertlos zu betrachten, läuft Gefahr, daraus zu schließen, dass auch menschliches Leben wertlos ist”, schrieb der Humanist Dr. Albert Schweitzer. „Mörder ... fangen oft damit an, als Kinder Tiere umzubringen und zu quälen”, so Robert K. Ressler, der für die US-amerikanische Bundespolizei FBI-Profile von Serienmördern erstellte. Studien haben mittlerweile Soziologen, Gesetzesgeber und Gerichte davon überzeugt, dass Gewalttaten an Tieren unsere Aufmerksamkeit verlangen. Sie können erstes Zeichen für eine gewalttätige Pathologie sein, die menschliche Opfer miteinschließt.
 

Massenmörder von Sutherland Springs, Texas

Devin Patrick Kelley erschoss am 5. November 2017 sechsundzwanzig Menschen in der Baptisten-Kirche von Sutherland Springs und verletzte vierundzwanzig weitere. Zuvor wurde er auffällig, da er seine Exfrau und seinen Stiefsohn misshandelte. Außerdem quälte er einen Hund, verprügelte ihn und schleuderte das winselnde Tier auf den Boden. 

Stephen Paddock, Massenmörder von Las Vegas

Stephen Paddock feuerte am 1. Oktober 2017 aus einem Hotelzimmer in eine Menge von Menschen, die in Las Vegas ein Musikfestival besuchten. Dabei erschoss er achtundfünfzig von ihnen. Über 500 wurden verletzt. Danach tötete er sich selbst. Der 64-Jährige soll seiner Freundin gegenüber oft schroff gewesen sein und war ein enthusiastischer Jäger und Angler. 

„Horror-Paar von Höxter“

Angelika und Wilfried W. hielten über Jahre hinweg mindestens sechs Frauen gefangen und misshandelten sie brutal. Zwei weitere folterten sie zu Tode. Außerdem ermordeten sie Hunde und Katzen auf grausame Weise.

Luka Rocco Magnotta

Der 1982 als Eric Newman geborene kanadische Pornodarsteller tötete 2012 einen chinesischen Studenten mit einem Eispickel, verging sich an der Leiche, zerstückelte diese und stellte Filmaufnahmen der Tat ins Internet. Bereits 2010 verging sich Magnotta an Katzen; erstickte und ertränkte die hilflosen Tiere. Auch von diesen Taten stellte er Videoaufnahmen ins Internet

Frank Gust

Der als „Rhein-Ruhr-Ripper“ bekannte Serienmörder aus Oberhausen ließ seine perversen Fantasien zunächst an Pferden, Schafen und Rindern aus, bevor er in den 90er Jahren mindestens vier Frauen auf exakt dieselbe Weise tötete wie zuvor die Tiere.

Jan O.

Jan O., der Mörder von Nina und Tobias aus Bodenfelde (Niedersachsen), quälte Tiere. Er verbrannte Igel, schoss auf Katzen und tötete Tiere in dem er sie in die Mikrowelle legte.

Ronny Rieken

Ronny Rieken, der Möder von Christiane Nytsch und Ulrike Everts, räumte ein, schon früh Tiere gequält zu haben.

David Berkowitz

David Berkowitz (auch bekannt als „Son of Sam”), der zugab, 13 Morde begangen und weitere versucht zu haben, erschoss den Labrador-Retriever eines Nachbarn.

Jeffrey Dahmer

Der Serienmörder und Kannibale Jeffrey Dahmer spießte Köpfe von Hunden und Katzen auf Stöcken auf.

Ted Bundy

Als Kind war der Serienmörder und Vergewaltiger Ted Bundy - der schließlich wegen zweifachen Mordes verurteilt, jedoch des Mordes an mehr als 40 Frauen verdächtigt wurde – Zeuge der Grausamkeit seines Vaters gegenüber Tieren gewesen, und auch er selbst quälte später Tiere.

 

PETAs Broschüre für Staatsanwälte, Richter, Polizeibeamte, Sozialarbeiter und Erzieher:

Tiermissbrauch ist nicht etwa als geringer Persönlichkeitsfehler im Tierquäler zu werten, sondern steht vielmehr als Symptom für eine tiefgreifende mentale Störung. Forschungen in der Psychologie und der Kriminologie zeigen, dass Menschen, die Gewalttaten an Tieren ausüben, es nicht dabei belassen; viele von ihnen machen an ihren Mitmenschen weiter.

Das FBI hat festgestellt, dass in ihren Computerdaten zu Serienvergewaltigern und -mördern immer wieder Vorgeschichten mit Tierquälerei auftauchen, und in Standard-Diagnose-und-Behandlungshandbüchern für psychische und emotionale Krankheiten wird Tierquälerei als Diagnosekriterium für Verhaltensstörungen aufgeführt. Eine von der Northeastern University und der Tierschutzorganisation SPCA in Massachusetts, USA, durchgeführte Studie ergab, dass Menschen, die Tiere quälen, fünfmal wahrscheinlicher Gewalttaten an Menschen verüben können. Der Großteil der Häftlinge, die im kalifornischen Gefängnis San Quentin auf die Todesstrafe warten, hatte nach Aussage des Wachpersonals die Straftaten vorher an Tieren „geübt”.