Actimel und Activia VEGAN, weil immer weniger Menschen Milch wollen?

Zeyus Media
Auch Danone scheint bewusst zu sein, dass die Zukunft vegan is(s)t.

Um gegen jahrelange Absatzschwierigkeiten von Milchprodukten vorzugehen, plant der weltweit größte Joghurtproduzent, vegane Joghurtsorten unter ausgewählten etablierten Marken, wie Activia und Actimel, auf den Markt zu bringen. Das vegane Sortiment auszubauen, sei ohnehin „Teil des Firmenplans” gewesen, teilte der leitende Vizepräsident Francisco Camacho Bloomberg mit. Ein Sprecher von Danone ergänzte zudem: „Unsere Absicht ist, jedes Angebot, für welches Kunden gerne die Möglichkeit hätten, zwischen milch- und pflanzenbasiert zu entscheiden, verfügbar zu machen, weil der Kunde danach sucht."


Es ist kein Geheimnis, warum Danone das Sortiment seiner bekannten Marken (Activia, Actimel) um vegane Sorten erweitern möchte: Die Übernahme von WhiteWave Foods (Alpro, Vega, So Delicious, Silk) hat dem Joghurtriesen ein starkes Umsatzwachstum beschert.
Eigentlich ja kein Wunder. Immerhin sind immer mehr Menschen darüber aufgeklärt, woher Kuhmilch eigentlich kommt und wie viele Lebewesen dafür sterben und leiden müssen. Wieso also sollte man dieses Leid und die Konsequenzen für die Umwelt und die eigene Gesundheit in Kauf nehmen, wenn es doch immer mehr tierleidfreie und somit vegane Alternativen gibt?


Köstliche Joghurt-, Milch-, Frischkäse-, Quark- und Käsealternativen finden sich in fast allen Supermärkten, Bioläden und Reformhäusern. Besonders ausgefallene Varianten lassen sich im Internet bestellen. Hergestellt aus Mandeln, Cashews, Sojabohnen, Reis, Hafer, Kokos, Hanf, Haselnüssen, Dinkel oder Hirse, sind die Produkte im Normalfall ressourcenschonend, gesund, tierfreundlich, abwechslungsreich und mehr als lecker.

Unsere Autoren

Isabella Binder

Als Grafikerin und Content Producer kämpft Bella für die Rechte ALLER Tiere.