Fördern Sie das vegane Leben in Ihrer Stadt: 6 Tipps

In einer veganen Stadt leben – für viele vegane Menschen ein Traum! Die folgenden 6 praktischen Tipps helfen Ihnen, diesem Ziel näherzukommen.

1. Nachfrage nach veganen Produkten steigern

Wenn Sie in Geschäften oder Restaurants feststellen, dass keine veganen Alternativen angeboten werden, sprechen Sie die Verantwortlichen darauf an. Teilen Sie freundlich mit, dass Sie vegan leben und eine Joghurt-Soße deshalb nicht in Frage kommt, Sie sich aber über eine vegane Soße sehr freuen würden. Auch in Bekleidungsgeschäften können Sie etwas bewirken. Sprechen Sie die Filialleiter auf Pelz-, Leder- oder Wollprodukte an und verweisen Sie auf zertifizierte vegane Alternativen wie Produkte, die das „PETA-Approved Vegan“-Logo tragen.

2. Bewertungen schreiben

Üben Sie aktiv positive und negative Kritik an Geschäften und Restaurants Ihrer Stadt, um Veränderungen anzustoßen. Lob kann bewirken, dass ein veganes Angebot als Kriterium für ein gutes Restaurant gesehen wird und sich in Ihrer Stadt dadurch Nachahmer finden. Sollte ein Geschäft nicht auf Ihre Kritik eingehen, beispielsweise am Verkauf von Pelz, Leder und Wolle, oder selbst nach mehrmaligem Nachfragen keine Bereitschaft zeigen, eine vegane Alternative anzubieten, nutzen Sie auch öffentliche Möglichkeiten, um Ihre Kritik zu äußern. Bewertungen auf Facebook oder Google eigenen sich hierzu bestens. Besonders wichtig ist es, sachlich zu bleiben, denn schließlich wünschen Sie sich einen Erfolg für die Tiere. Sobald sich ein Geschäft oder Restaurant dazu entscheidet, Ihr Feedback umzusetzen, können Sie anbieten, die Umstellung beratend zu begleiten und vegane Alternativen zu empfehlen.

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3. Veganen Tag von der Politik fordern

In vielen Städten gibt es bereits einen vegetarischen Tag in der Woche, was sich beispielsweise im Angebot von Mensen oder Kantinen widerspiegelt. Ein veganer Tag in der Woche kann die Öffentlichkeit verstärkt darauf aufmerksam machen, dass die vegane Ernährung nicht nur den Tieren zugutekommt, sondern auch für den Schutz unserer Umwelt wichtig ist und dazu beiträgt, den Klimawandel abzuschwächen. Außerdem bietet er eine gute Möglichkeit, das umfassende Angebot und die geschmackliche Vielfältigkeit der veganen Küche aufzuzeigen. Fordern Sie Ihre lokalen Politiker dazu auf, einen veganen Tag in der Woche in Ihrer Stadt einzuführen und damit ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit zu setzen.

4. Gezielt Tipps für Alternativen geben

Die meisten vegan lebenden Menschen haben sich zu Beginn darüber informiert, wie man tierleidfreie Mode erkennt, die Lieblingsrezepte vegan zubereitet und herausfindet, welche Kosmetikprodukte vegan und tierversuchsfrei sind. Um Ihre Mitmenschen beim Einstieg in das vegane Leben zu unterstützen, können Sie hierzu gezielt Hilfe vor Ort anbieten.

Sprechen Sie Ihr Lieblingsrestaurant beispielsweise immer wieder darauf an, dass es auch veganen Käse für Pizza gibt, und dass Sie bei der Bewerbung neuer, veganer Produkte gerne helfen. Oder weisen Sie Ihre Drogerie darauf hin, dass die meisten Produkte im Sortiment nicht tierversuchsfrei sind. Empfehlen Sie anschließend jene Marken und Produkte, die Sie sich im Angebot wünschen. Verweisen Sie zur Orientierung auf entsprechende Hintergrundinformationen und PETAs Positivliste auf der Website Kosmetik ohne Tierversuche.  

Restaurant Bedienung

5. Vegane Angebote weiterempfehlen

Machen Sie Freunde und Bekannte darauf aufmerksam, dass es in Ihrer Stadt leckere vegane Gerichte gibt. Oder empfehlen Sie ihnen Bekleidungs- und Möbelgeschäfte, deren Produkte das „PETA-Approved Vegan“-Logo tragen. Und berichten Sie von tierversuchsfreien und veganen Produkten, die Sie in der Drogerie nebenan entdeckt haben. So können Sie die Nachfrage nach tierleidfreien Produkten steigern und machen deutlich: Das vegane Leben ist in Ihrer Stadt ein zentrales Thema.

6. Demonstrieren

Sollten der lokale Handel trotz Ihrer freundlichen Bemühungen nicht einsehen, dass Pelz ausgelistet werden und Stopfleber nicht auf dem Menü stehen sollte, dann führt kein Weg an lauten Protesten vorbei. Organisieren Sie Demos vor Ort, um mehr Menschen auf diese Themen aufmerksam zu machen und den Druck auf die Geschäfte zu erhöhen. Nutzen Sie hierzu gerne unsere kostenlosen Demopakete. Achten Sie besonders darauf, interessierten Menschen Alternativen an die Hand zu geben, die ihren Umstieg auf tierfreundliche Produkte unterstützen.