Werden Sie aktiv für Tiere in der Bekleidungsindustrie

Jahr für Jahr leiden und sterben Milliarden Tiere im Namen der Mode. Die Tiere selbst können diesen Missbrauch nicht beenden. Es liegt an uns!

Wer trägt schon gerne Tierleid? Kleidung, für die kein Tier leiden musste, ist erschwinglich, vielerorts erhältlich und extrem angesagt. Tipps, worauf man beim Kleiderkauf achten sollte, finden Sie zum Beispiel unter veganemode.info, und Informationen zum „PETA-Approved Vegan“-Logo für Bekleidung gibt‘s hier.

Freunde, Bekannte oder Familienmitglieder – wenn Sie beobachten, dass jemand Pelz, Leder oder Wolle trägt, zögern Sie nicht, die Person anzusprechen und auf das Leid, das hinter den Produkten steckt, aufmerksam zu machen. Tun Sie dies höflich und verzichten Sie auf Anschuldigungen, denn dann wird die Botschaft garantiert ankommen und die betreffende Person wird sich beim nächsten Einkauf an Ihre Worte erinnern.

Vermeiden Sie Ledersofas, Wollteppiche oder Daunenkissen und entscheiden Sie sich für vegane Alternativen – es ist ganz leicht, ein Haus oder eine Wohnung tierleidfrei einzurichten. Zudem ist es oftmals auch wesentlich preisgünstiger und hygienischer, da Daunen beispielsweise das Wachstum von Pilzen, Milben und Bakterien begünstigen. Wenn Sie verreisen, erkundigen Sie sich vor der Buchung, ob sich in den gewünschten Hotelzimmern Produkte aus Daunen, Leder oder Wolle befinden. Fragen Sie auch hier nach tierleidfreien Alternativen und bitten Sie beispielsweise um daunenfreies Bettzeug.

Jeder Wollmantel, jeder Pelzkragen, jeder Seidenschal und jeder Ledergürtel – jedes einzelne Teil verursacht unsägliches Tierleid. Vielen Menschen, sicher auch in Ihrem direkten Umfeld, ist jedoch noch nicht bewusst, das Leder ein extrem profitables Nebenprodukt der Fleischindustrie ist oder das Schafe für die „Gewinnung“ von Wolle misshandelt und verstümmelt werden. Helfen Sie den Tieren, indem Sie Informationen und Videos über soziale Medien teilen sowie Informationsmaterial auslegen und an Freunde verteilen.

Ob Bekleidungshersteller, Warenhausversand oder Boutiquen – sie alle leben von den Modetrends und Einkaufsentscheidungen ihrer Kunden. Verfassen Sie als tierliebende(r) Konsument(in) klare Briefe und informieren Sie die Firmen über die Grausamkeiten, die hinter der Herstellung von Pelz, Leder, Wolle und Daunen stecken. Fordern Sie die Geschäftsleitungen dazu auf, diese Produkte nicht mehr zu verkaufen bzw. zu verarbeiten und stattdessen ausschließlich Bekleidung aus tierleidfreien Materialien anzubieten.

Erregen Sie die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und prangern Sie das Geschäft mit Pelz mit Kunstblut-Aktionen oder dem Verteilen von Flyern öffentlich an. Jeder Bürger kann sich allein oder nach vorheriger Anmeldung in einer Gruppe gegen Pelz äußern, Menschen wachrütteln und einen Anstoß zum Umdenken geben. Kunstblut lässt sich einfach mit Lebensmittelfarbe und etwas Wasser zusammenmischen, Anti-Pelz-Flyer und Postkarten können Sie im PETAStore bestellen.

Auf Pelzfarmen, in Schlachthöfen und bei der Schafschur finden täglich und unter Ausschluss der Öffentlichkeit grausame Tötungen und Verstümmelungen von Tieren zur „Gewinnung“ von Haut und Haaren statt. Nerze werden qualvoll vergast, Rinder bei vollem Bewusstsein gehäutet, Schafe rücksichtslos geschoren und Gänsen bei lebendigem Leib die Daunen ausgerissen. Das alles geschieht unter Missachtung der Tierschutz- und Haltungsvorschriften.
Jeder Mensch, der Zeuge dieser Gräueltaten und Quälereien für die Mode wird, kann durch seine Hinweise, Fotos, Videos, Dokumente und vertraulichen Informationen an PETA Deutschland dazu beitragen, den Tieren zu helfen. Beherzte Informanten stoßen, bei stichhaltigen Beweisen, PETA-Ermittlungen an und ermöglichen uns, entsprechende rechtliche Schritte einzuleiten, sodass Behörden ermitteln und die beteiligten Personen und Firmen zur Verantwortung gezogen werden können. Zum Whistleblower Formular.