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Werden Sie aktiv für Tiere in der Unterhaltungsbranche


Egal ob in Zoos, Zirkussen, Delfinarien, TV & Werbung, beim Angeln, auf der Rennbahn oder vor Kutschen. Wir sind davon überzeugt, dass Tiere nicht dazu da sind, das sie uns unterhalten.

Die gute Nachricht? Sie können etwas dagegen tun!

Klären Sie Ihren Kindergarten oder Ihre Schule über Tiere im Zirkus auf

Als Elisabeth Müller, eine Mutter aus Stuttgart einen Schulausflug in einen Zirkus begleitete, verwandelte sich Aufregung schon bald in pures Grauen während der Elefantenshow. In einem Brief an PETA schrieb Elisabeth: "Als ein Elefanten hinter den Vorhang gebracht wurden, begann der Trainer, den Elefanten zu beschimpfen und ihn zu schlagen. Wir mussten mit Entsetzen zusehen, wie er das Tier mit einem Stock mit voller Wucht ins Bein schlug. Es muss wehgetan haben, da der Elefant einen Schrei ausstieß. Die Kinder hatten Angst und fragten mich, warum der Mann dem Elefant wehtat. Anstatt etwas über das beeindruckende Verhalten von Elefanten zu lernen, sahen die Kinder die schlechteste Seite des menschlichen Verhaltens. Sie erfuhren die schmutzige Wahrheit darüber, wie Tiere im Zirkus wirklich behandelt werden."

Eine weitere Lektion, die leicht zu beeindruckende Kinder aus diesen schrecklichen Veranstaltungen lernen können, ist durchaus gefährlich. Kinderpsychologen warnen, dass Kinder für das Leid anderer desensibilisiert werden können, wenn sie zusehen, wie Tiere geschlagen, angebrüllt, verletzt und zur Unterhaltung des Menschen erniedrigt werden.

Zirkusse nutzen unsere Kindergärten und Schulen als Marketing-Werkzeuge. Viele verteilen kostenlose oder verbilligte Eintrittskarten und hoffen natürlich, dass das Kind die gesamte Familie zum Zirkusbesuch mitbringt.

Eltern, Lehrer und Schüler sollten sich mit der Schulleitung treffen und davon abraten, Zirkusse mit Tieren zu fördern. Eine Schülerin schrieb PETA: "Die Schulleitung fand meine Präsentation sehr gut und erachtete die Informationen von PETA als sehr hilfreich. Die Leitung stimmte zu, keine Ausflüge in tierfeindliche Einrichtungen mehr zu befürworten, einschließlich Zirkussen.

Wichtige Tipps für aktive Tierfreunde zur Überprüfung von Elefanten im Zirkus

Längst sind sich Experten einig, dass ein Leben auf der Straße den Tieren keine angemessene körperliche und soziale Umgebung bieten kann. Das ständige Herumreisen in einem Lastwagen sowie tägliche und lang andauernde Einschränkungen (die Tiere werden häufig angekettet) und rigorose Trainingsmethoden und Disziplin führen zu Stress, Krankheiten und frühzeitigem Tod der Tiere.

Informieren Sie sich zunächst über die gesetzlichen Grundlagen:
Als Rahmengesetzt für den Schutz der Tiere gilt das Tierschutzgesetz.
Zusätzlich sind die Leitlinien für die Haltung, Ausbildung und Nutzung von Tieren in Zirkusbetrieben oder ähnlichen Einrichtungen für Tiere, mit denen regelmäßig täglich mehrmals gearbeitet wird sowie das Säugetiergutachten für Tiere, die als reine Schautiere mitgeführt werden, als Grundlage heranzuziehen.

 


Drucken Sie sich diese Liste aus, die von dem Elefantenexperten Prof. Dr. Fred Kurt erstellt wurde und nehmen Sie die Liste zur Überprüfung mit. Sie wird Ihnen helfen, den Zustand der Elefanten einzuschätzen. Geben Sie Ihre Beobachtungen an PETA Deutschland e.V. weiter und machen Sie auch Meldung beim zuständigen Veterinäramt.



Tipps für Videoaufnahmen
Sprechen Sie nicht, während Sie filmen. Nehmen Sie langsam den gesamten Körper des Tieres auf. Zoomen Sie dann zurück und filmen Sie den Körper insgesamt. Machen Sie Nahaufnahmen über einige Sekunden von den Füßen der Elefanten.

Was Sie tun können, wenn ein Zirkus in Ihre Stadt kommt

BEVOR ein Zirkus kommt
Versuchen Sie, den Besuch des Zirkus zu verhindern. Kontaktieren Sie mögliche Sponsoren des Zirkus und bitten Sie diese, stattdessen einen Zirkus ohne Tiere anzuheuern. Bestellen Sie unser Video Wildtiere im Zirkus. Zeigen Sie den Sponsoren, welchen Gefahren und Missbrauch die Tiere in der Unterhaltungsindustrie ausgesetzt sind. Informieren Sie diese, dass der Lions Club International und Kiwanis International Gruppen davon abraten, Zirkusse mit Tieren zu fördern.

Versuchen Sie im Vorfeld den/die BürgermeisterIn zu überzeugen, keinem Tierzirkus städtisches Gelände zur Verfügung zu stellen. Auch sollen die Politiker in Ihrer Stadt keinem Zirkus eine Plattform für Werbung bieten durch öffentliche Auftritte (Entgegennahme von Freikarten, Elefantenritten etc.). Prüfen Sie bei der Stadtverwaltung und der zuständigen Behörde, ob der Zirkus sich ordnungsgemäß angemeldet und alle nötigen Papiere (z.B. § 11 Genehmigung) vorgelegt hat. Da Zirkusse meist nur für kurze Zeit am gleichen Ort sind, werden einige versuchen, sich den lokalen Papierkram zu ersparen, in der Hoffnung, dass sie schon lange wieder weg sind, bis es jemand bemerkt. Fordern Sie das Veterinäramt auf, das bundesweite Zirkuszentralregister zu nutzen, um mehr über den Zirkus in Erfahrung zu bringen.

Zirkusveranstalter nutzen Schulen oder Kindergärten zur Vermarktung ihres Produktes und hinterlassen dort gerne Freikarten. Kontaktieren Sie die Schulleitung, den Schülerrat, das Kindergartenteam und bitten Sie sie, keinen Zirkus mit Tieren zu besuchen.

Fordern Sie das zuständige Veterinäramt (Kontaktdaten erfahren Sie über Ihr Ordnungsamt) auf, sich die Tiere genau anzusehen und sowohl die Zirkusleitlinien (für Tiere die in der Vorstellung gehen) als auch das Säugetiergutachten (für Tiere die nicht in der Vorstellung gehen) streng umzusetzen. Fordern Sie bei PETA die Tipps zur Überprüfung von Elefanten und das Video Wildtiere im Zirkus an und stellen Sie es lokalen Kontrollbehörden und Tierschutzorganisationen zur Verfügung.

Kontaktieren Sie PETA, um weitere Informationen über den Zirkus zu erhalten.

Hängen Sie (wo möglich & erlaubt) Poster auf.
Klicken Sie hier um das Poster "Wildtiere gehören in Freiheit - nicht in den Zirkus" als PDF-Datei runterzuladen.

WÄHREND der Zirkus in der Stadt ist
Finden Sie heraus, wo die Tiere abgeladen werden und seien Sie mit der Kamera oder dem Fotoapparat vor Ort. Halten Sie nach Missbrauch oder Verstößen gegen das Tierschutzgesetz Ausschau.

Informieren Sie bei Verstößen sofort die zuständige Veterinärbehörde oder eine Tierschutzvereinigung.

Organisieren Sie am Premierenabend eine Demonstration. Verteilen Sie so oft wie möglich zu Vorstellungszeiten Flugblätter. Wenn Sie Hilfe bei der Organisation benötigen, kontaktieren Sie PETAs Kampagnenabteilung unter peterh@peta.de.

Schreiben Sie eine Pressemitteilung. Wenn Sie eine Demonstration veranstalten, sollten Sie Ihre örtlichen Zeitungen, Fernseh- und Radiosender darüber informieren. PETAs Videos sind in sendefähigem Format erhältlich. Sollte ein Fernsehsender über Ihre Demonstration berichten, möchte er vielleicht auch Videoaufnahmen zu dem Thema mit einbeziehen und diese veröffentlichen.

Schreiben Sie Leserbriefe an die Lokalzeitungen. Nutzen Sie diese tolle Gelegenheit, die Menschen in Ihrer Nähe über das Leid der Tiere aufzuklären und sie zu bitten, keine Zirkusse mit Tieren zu besuchen.

NACHDEM der Zirkus die Stadt verlassen hat
Finden Sie heraus, wohin der Zirkus als nächstes reist (oft auf der Homepage des Zirkus bereits angekündigt) und kontaktieren Sie Aktivisten vor Ort. PETAs Kampagnenabteilung kann Ihnen ggf. weiterhelfen.

Starten Sie eine Kampagne, um Zirkusse in Ihrer Stadt oder Ihrem Bundesland verbieten zu lassen. In vielen Ländern und Städten sind Zirkusse bereits verboten und auch bei Ihnen kann ein derartiges Vorgehen Erfolg zeigen! Kontaktieren Sie PETA unter peterh@peta.de für weitere Informationen.