Alpaka-Baby stirbt, nachdem Tierquäler ihm die Ohren abschneidet

Alpaka Baby
Ein unglaublich grausamer Fall von Tierquälerei erreichte uns vergangene Woche aus Niedenstein in Nordhessen: Am 11. Juli verschaffte sich ein Unbekannter Zugang zu einer umzäunten Weide, auf der sich mehrere Alpakas befanden, und schnitt einem Alpaka-Baby beide Ohrspitzen ab. Das Tierbaby war gerade mal einen Tag alt.

Ein Tierarzt behandelte die Wunden des Alpakas und für eine Weile sah es gut für das Baby aus. Doch am Mittwoch, den 17. Juli, fand die Tierhalterin das Alpaka-Baby tot neben seiner Mutter liegen. Es hat die schreckliche Verstümmelung, die ihm angetan wurde, nicht überlebt.

Zur gleichen Zeit verschwand ein Hund vom Grundstück

Am selben Tag, an dem das Alpaka von dem Unbekannten misshandelt wurde, verschwand auch ein Hund von dem umzäunten Gartengrundstück. Er befand sich dort gemeinsam mit einem weiteren Hütehund auf der Wiese der Alpakas. Glücklicherweise wurde er am Nachmittag wiedergefunden. Wie der Bobtail von dem umzäunten Gartengrundstück entkommen konnte, ist unklar – möglicherweise hat sein Verschwinden mit der Verstümmelung des Alpakas zu tun. Dies ermittelt nun die Polizei Fritzlar.

PETA bietet 1.000 € Belohnung für Hinweise

Die Polizei sucht nun nach Hinweisen zu der Tierquälerei. Wenn Sie etwas gesehen haben oder andere Hinweise melden können, rufen Sie bitte die Polizeistelle Fritzlar unter der Telefonnummer 05622-99660 oder uns unter 01520-7373341 an. Sie können sich auch per E-Mail bei uns melden. Wir von PETA setzen eine Belohnung von 1.000 Euro für Hinweise aus, die den oder die Täter überführen.

Die Tat passierte am 11. Juli zwischen 8.00 und 16:15 Uhr auf der Weide an der Straße „Am Frießelbach“.

Helfen Sie uns, Tierquälerei aufzudecken

Man mag sich gar nicht vorstellen, unter welchen Schmerzen das Alpaka-Baby gelitten hat, als ihm ohne Betäubung seine empfindlichen Ohrenspitzen abgetrennt wurden. Auch muss das Tier in große Panik geraten sein. Wer Tiere derart aus Spaß quält und verstümmelt, schreckt vielleicht auch nicht vor Gewalttaten an Menschen zurück.

Melden Sie es uns, wenn Sie Zeuge von Tierquälerei werden. Nur so können wir dabei helfen, die Täter zu überführen, und weitere schreckliche Taten verhindern. Mit jedem verurteilten Tierquäler sind die Tiere und auch Menschen ein kleines Stück sicherer vor grausamen Gewalttaten. Scheuen Sie daher bitte niemals davor zurück, etwas gegen Tierquälerei zu unternehmen – selbst, wenn Sie etwas aus Ihrem Freundes- oder Familienkreis mitbekommen. Selbstverständlich können Sie sich auch vollständig anonym bei uns melden. Die Tiere werden es Ihnen danken!

Unsere Autoren

Friederike Huth

setzt sich als Editor und Coordinator im Online Marketing für die Rechte der Tiere ein.