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Häufig gestellte Fragen

Herr Dr. Haferbeck leitet PETAs Rechtsabteilung

Als langjähriger Leiter der Wissenschafts- und Rechtsabteilung von PETA Deutschland e.V. hat Dr. Edmund Haferbeck nicht nur zahlreiche Fälle von Tierquälerei aufgedeckt und erfolgreich zur Strafverfolgung gebracht – er ist auch Fachmann für Fragen des Erbrechts.


Herr Dr. Haferbeck, was bewegt die Menschen, die sich an Sie wenden, um die Tiere in einem Testament zu bedenken?

Viele Menschen haben nach wie vor Berührungsängste mit dem Thema Testamente und Vermächtnisse. Dabei erleben wir immer wieder, wie befreiend es für die Betroffenen ist, zu wissen, wie ihre Angelegenheiten auch über den Tod hinaus in ihrem Sinne geregelt werden können. Die meisten Menschen bewegt genau das, was auch die Richtschnur für PETAs Arbeit ist – das Mitgefühl für die Tiere und der Wunsch, Tieren in der Zukunft effektiv helfen zu können. Sie möchten mit ihrem Testament auch weiterhin die Dinge unterstützen, die in ihrem Leben  die wichtigste Rolle für sie spielten.
 

Welche Fragen stellen Ihnen Tierfreunde, die gerade mit der Abfassung ihres Testaments befasst sind, am häufigsten?

Gerade die rechtlichen Bestimmungen sind vielen Menschen noch unklar. Sie fragen sich, wie sie ein Testament rechtssicher abfassen können. Dazu kommen praktische Gesichtspunkte, z. B. die Tatsache, dass PETA Deutschland e.V. als gemeinnützig anerkannte Organisation von der Erbschaftssteuer befreit ist.
 

Was würden Sie Menschen raten, die ihr Testament abfassen möchten?

In allererster Linie: Hören Sie auf Ihre innere Stimme und lassen Sie sich von Ihrer Intuition leiten. Was spielt in Ihrem Leben eine Rolle und was wünschen Sie sich für die Zukunft? Zum Entscheidungsprozess gehört es, in sich zu gehen. Aber auch Gespräche mit Experten, Familie und Vertrauten können weiterhelfen.
 

Worauf muss ich achten, wenn ich mein Testament abfassen möchte?

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, ein Testament aufzusetzen: handschriftlich oder beglaubigt bei einem Notar. Gerne begleiten wir Sie bei der Abfassung Ihres Testaments und prüfen ein selbst aufgesetztes Testament auf juristische Stichhaltigkeit – in diesem Falle ist kein Gang zum Notar mehr notwendig. Ein häufiger Fehler besteht darin, Angaben nicht ausreichend zu konkretisieren. Wenn Sie die Tiere in Ihrem Testament bedenken möchten, schreiben Sie z. B. „Ich bedenke PETA Deutschland e.V., Friolzheimer Straße 3a, 70499 Stuttgart“ anstelle von „Ich spende einen Anteil meines Vermögens an den Tierschutz“. So können Sie sicherstellen, dass das Geld tatsächlich in Ihrem Sinne verwendet wird.
 

Was macht PETA mit Testamentsspenden?

Unser Handeln wird von dem Wunsch geleitet, Tieren nachhaltig und effektiv zu helfen und sie vor Ausbeutung und Missbrauch zu bewahren. Unsere Kampagnen haben die Beendigung von Tierleid zum Ziel; hierfür arbeiten wir mit Akteuren aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik zusammen. Wir prangern Tierquälerei an und zeigen praktische Alternativen auf, wie wir uns als Gesellschaft – und jeder für sich im Alltag – für die Tiere einsetzen und Tierleid verringern können. Testamente sind uns dabei eine große Hilfe, da sie es ermöglichen, langfristig zu planen. Dabei ist es uns besonders wichtig, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, um sicherstellen zu können, dass ihr Vermächtnis den Tieren auch in ihrem Sinne zugutekommt.

Hier geht es zu Ihrem Ansprechpartner.

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