Warum Sie daran schuld sind, dass dieser Mutter das Baby geklaut wurde

Gerade noch hatte Kuhmama Rita ihr Neugeborenes nahe bei sich gehabt. Hatte mit ihm gekuschelt. Es umsorgt. Wie hätte sie auch ahnen können, dass man es ihr einen Augenblick später wegnehmen würde?
   
Tagelang schrie sie verzweifelt nach ihrem Baby. Ihr Herz war gebrochen. Wochen wurden zu Monaten und Monate zu Jahren. Menschen kamen und gingen. Schlossen sie an Maschinen an, die ihr die Muttermilch abpumpten. Rita bekam das anfangs gar nicht richtig mit. Viel zu sehr trauerte sie um ihr verlorenes Kind. Ein Kind, das sie 40 Wochen lang in sich getragen hatte, welches sie unter Schmerzen auf die Welt gebracht hatte und welches sie liebte wie nichts anderes auf der Welt.

Was sie nicht wusste: Sie würde es niemals wiedersehen. Die Menschen hatten es bereits getötet und zu Kalbfleisch verarbeitet.

„Was für eine grausame Geschichte!“

Leider entspricht sie zu 100 % der Realität. Kühe geben (einem weitverbreiteten Irrglauben zum Trotz) nicht immer Milch. Wie wir Menschen (und alle anderen Säugetiere) geben sie nur dann Milch, wenn sie ein Baby auf die Welt bringen. Kuhmilch ist also nichts anderes als Muttermilch für kleine Kälbchen.

Wenn Sie als Konsument Käse, Quark oder andere Erzeugnisse aus Kuhmilch kaufen, unterstützen sie eine Industrie, die weibliche Säugetiere immer und immer wieder schwängert und ihnen die Babys wegnimmt. Eine Industrie, die sie ausbeutet und tötet, sobald sie nicht mehr genug Milch geben können.
   

„Das möchte ich nicht weiterhin unterstützen.“

Können wir uns gut vorstellen. Kein mitfühlender Mensch würde es wollen, dass einem anderen Lebewesen Derartiges angetan wird.
Außerdem sind Kühe und ihre Babys verdammt intelligent ...
   
... und schlichtweg bezaubernd.
   

„Was kann ich tun?“

Heutzutage gibt es pflanzliche Alternativen an jeder Ecke. Fragen Sie in Ihrem Bio- oder Supermarkt nach veganen Milchalternativen, wie Sojaquark, Cashewcamembert, Kokosjoghurt, Lupineneis oder Mandelfrischkäse. Auch im Internet gibt es köstliche und vor allem tierleidfreie Produkte.
Vielleicht können Sie sich sogar vorstellen, einen ganzen Monat lang vegan zu leben. Lassen Sie sich dabei gerne von unserem kostenlosen Veganstart-Programm per E-Mail-Newsletter oder App mit wertvollen Tipps versorgen. Vielen Dank im Namen aller Tiere.
   

Unsere Autoren

Isabella Binder

Als Grafikerin und Content Producer kämpft Bella für die Rechte ALLER Tiere.