Blutige Wunde: Bärenbaby aus Privatzoo verletzt Robert Geiss

Robert Geiss Geissens Bär Baby Wunde Scheich DubaiYoutube / 4naloCannibalo's Reviews

Auch das noch! Da wollte sich Fernseh-Millionär Robert Geiss doch nur ein bisschen im Privatzoo eines Dubaier Scheichs vergnügen – schon wurde er von einem Bärenbaby verletzt! Mensch. Ist ja auch total unpraktisch, dass Bären so lange Krallen haben.


Ist es nicht traurig, dass Menschen, die derart viel Geld und Zeit haben, nicht etwas Sinnvolles damit anstellen? Statt dazu beizutragen, die Welt zu einem besseren Ort für alle Lebewesen zu verwandeln, sind die Geissens augenscheinlich derart von ihrer eigenen Existenz gelangweilt, dass sie von gefangenen Wildtieren unterhalten werden müssen. Doch kein Tier der Welt möchte für unseren kurzweiligen Zeitvertreib lebenslänglich eingesperrt und vorgeführt werden. Gerade in reichen Golfstaaten werden exotische Tiere oftmals als Statussymbole missbraucht. Viele der Tiere sind illegale Wildfänge und wurden ihren Familien bereits als Babys entrissen. Auch in deutschen Zoos leiden die Tiere und entwickeln oftmals auffällige Verhaltensstörungen.


Obwohl die Zeiten vorbei sind, in denen Menschen in Zoos ausgestellt wurden, bleibt vielen unserer nähesten Verwandten auch heute noch ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit verwehrt.

Haben die Geissens wirklich nichts dazugelernt?


Bereits in der Vergangenheit haben die Geissens einen Shitstorm kassiert, weil sie sich mit Zirkustieren in Szene gesetzt haben. Entsprechende Videos wurden mittlerweile gelöscht, doch dazugelernt scheinen sie nicht zu haben. Ganz im Gegenteil zeigt sich Robert Geiss sogar begeistert, dass der Scheich echte Löwen hinter einer Scheibe im Wohnzimmer hält. Ob ihn die Krallen des Bärenbabys daran erinnert haben, dass Wildtiere keine Kuscheltiere sind? Mitgefühl und Respekt scheinen in dieser Familie zumindest bisher eher Mangelware zu sein. So kommentiert seine Tochter die offene Wunde mit den Worten: „Wie merkt man das nicht? Du bist so dumm!“
 

Rooobert, besuch doch lieber mal eine Auffangstation!


Wir hoffen, dass Robert Geiss diesen Artikel zu Gesicht bekommt und in Zukunft lieber mal eine seriöse Auffangstation besucht. Statt Fotoshootings und Babyfütterungen gibt es dort großzügige und naturnah gestaltete Unterbringungen für Tiere in Not.

Schau mal, Rooobert, hier haben wir einen Link für dich, damit du nicht gleich in die nächste Tierqual-Falle tappst:


Und wenn du mal zur Abwechslung etwas wirklich Gutes tun willst, würden wir uns sehr über eine Spende für unser Kastrationsprojekt in Rumänien freuen:


So schnell geben wir die Hoffnung auf eine bessere Welt schließlich nicht auf.

Unsere Autoren

Isabella Lynley

Als Content Producer kämpft Isabella Lynley für die Rechte ALLER Tiere.