Berlin: Dackel gestohlen und an Baum erhängt – PETA stockt Belohnung für Hinweise um weitere 1.000 Euro auf

Berlin / Stuttgart, 21. August 2018 – Fahndung nach Tierquäler: Medienberichten zufolge stahlen Unbekannte am Samstagabend einen zehnjährigen Dackel vor dem Edeka-Markt am Britzer Damm in Berlin. Am nächsten Morgen fand ein Spaziergänger das strangulierte Tier an einem Baum in der Nähe der Rungiusbrücke. Der Hund war dort an seiner Leine aufgehängt worden. Berichten zufolge setzten Tierfreunde bereits eine Belohnung für Hinweise, die den Täter überführen, von insgesamt 2.000 Euro aus. PETA stockt die ausgelobte Belohnung nun um weitere 1.000 Euro auf. Zeugen wenden sich an die Polizei und haben auch die Möglichkeit, sich telefonisch unter 01520-7373341 oder per E-Mail bei PETA zu melden – auch anonym.
 
„Bitte helfen Sie mit, diesen hinterhältigen Anschlag auf den Hund aufzuklären“, appelliert Judith Pein im Namen von PETA. „Der Unbekannte, der den Dackel entführt und aufgeknüpft hat, muss gefunden und für sein gewaltsames Vorgehen zur Rechenschaft gezogen werden. Wer einem wehrlosen Tier so rücksichtslos Schmerzen zufügt, der schreckt möglicherweise auch nicht vor Gewalttaten gegenüber Menschen zurück. Wir hoffen, dass die hohe Belohnung hilft, den oder die Täter zu finden.“
 
Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Vergehen an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“ Über den Zusammenhang von Tierquälerei und Gewalttaten klärt PETA in der Broschüre „Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei“ auf, die als Informationsquelle für Staatsanwälte, Richter, Polizeibeamte und Sozialarbeiter dient.
 
Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach § 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.
 
PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von misshandelten oder ausgesetzten Tieren aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Tierqual
PETA.de/Staatsanwalt
PETA.de/Whistleblower

Kontakt:
Katharina Wicke, +49 711 860591-535, KatharinaW@peta.de