Bildmaterial zum heutigen PETA-Protest vor Tönnies-Schlachthof in Rheda-Wiedenbrück – Sensenmann warnte vor „Corona-Hotspot“ Fleischfabrik

Rheda-Wiedenbrück / Stuttgart, 19. Juni 2020 – Nachdem der Fleischkonzern Tönnies in Rheda-Wiedenbrück vorgestern mit mehr als 650 Corona-infizierten Mitarbeitern für Aufsehen sorgte, protestierte PETA heute wie angekündigt im Anlieferbereich des Schlachthofs. Mit einem Sensenmann-Kostüm forderte die Tierrechtsorganisation das Unternehmen unter dem Motto „Schlachthöfe: Tödlich für Menschen und Tiere“ auf, den Betrieb dauerhaft einzustellen. Nach Ansicht der Organisation ist die Fleischindustrie nicht zukunftsfähig, sodass nun Unternehmen und Politik gefragt sind, den Weg für eine vegane Produktion zu ebnen.

„In vielen Schlachthöfen herrschen nicht nur für Tiere grausame und unhygienische Zustände – auch die Mitarbeiter sind den Betrieben egal und stecken sich aufgrund mangelnder Hygiene schnell mit COVID-19 an“, so Jens Vogt, Aktionskoordinator bei PETA. „Es ist nichts Neues, dass der Profit im System der industriellen Tierhaltung über dem Wohl von Tieren und Menschen steht und somit auch die Ausbeutung der Arbeiter zur Tagesordnung gehört. Wir fordern Tönnies auf, die Produktion dauerhaft einzustellen, um die Gesundheit der Mitarbeiter und Bevölkerung nicht weiter fahrlässig zu riskieren.“
 

So warnte ein als Sensenmann verkleideter PETA-Mitarbeiter heute bei Tönnies vor dem „Corona-Hotspot Fleischfabrik“. / © PETA Deutschland e.V.
 
Die Motive stehen hier zum Download zur Verfügung und können für Berichterstattungen verwendet werden.
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Zoonosen
PETA.de/Corona
PETA.de/Coronavirus-Tiermarkt
PETA.de/Antibiotikaeinsatz-in-deutschen-Staellen
PETA.de/Kontrollbericht-Schlachthof
 
Pressekontakt:
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