Breisach am Rhein: Eidechsen angezündet – PETA bietet 1.000 Euro Belohnung für Hinweise

Breisach am Rhein / Stuttgart, 16. Mai 2018 – Fahndung nach Tierquälern: Einer Polizeimeldung zufolge wurden am 3. Mai am Sportgelände der Hugo-Höfler-Realschule in Breisach mehrere tote Eidechsen gefunden. Unbekannte hatten die Tiere offensichtlich gezielt eingefangen und angezündet. Bei den getöteten Tieren handelt es sich um streng geschützte Mauereidechsen. Die Abteilung Gewerbe/Umwelt des Polizeipräsidiums Freiburg ermittelt wegen Verstoßes gegen das Tierschutz- sowie das Bundesnaturschutzgesetz. Sachdienliche Hinweise zur Tat nimmt das Polizeirevier Breisach unter der Telefonnummer 07667 91170 sowie die Abteilung Gewerbe/Umwelt unter der Telefonnummer 0761 216890 entgegen. Um die Suche nach den Tätern zu unterstützen, setzt die Tierrechtsorganisation nun eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise, die zu ihrer Verurteilung führen, aus. Zeugen können sich ebenso telefonisch unter 01520 - 73 733 41 oder per E-Mail bei PETA melden – auch anonym.
 
„Helfen Sie bitte mit, diese brutale Tat aufzuklären“, so Judith Pein im Namen von PETA. „Tiere müssen vor derartigen Übergriffen geschützt werden. Wer wehrlose Lebewesen zum Spaß quält, der schreckt möglicherweise auch nicht vor Gewalttaten an Menschen zurück.“

Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Vergehen an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“ Über den Zusammenhang von Tierquälerei und Gewalttaten klärt PETA in der Broschüre „Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei“ auf, die als Informationsquelle für Staatsanwälte, Richter, Polizeibeamte und Sozialarbeiter dient.

Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach § 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von misshandelten oder ausgesetzten Tieren aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

Weitere Informationen:
PETA.de/Tierqual
PETA.de/Staatsanwalt
PETA.de/Whistleblower
PETA.de/Reptilien
PETA.de/Tiere_in_der_Natur

Kontakt:
Denis Schimmelpfennig, +49 711 860 591 528, DenisS@peta.de