Tierschutzerfolg in Brüssel! Zuchtverbot von Qualzuchtkatzen

Rassekatzen

Katzen der Qualzuchtrassen Bengale, schottische Faltohrkatze und Savannah dürfen künftig in der Region Brüssel-Hauptstadt nicht mehr gezüchtet, gehandelt oder verkauft werden.
Auch für Deutschland wäre so ein Beschluss dringend notwendig:

„Züchter vermehren hierzulande aus kommerziellen Gründen Tiere, die aufgrund ihrer ‘Rasse’ angeborene Krankheiten haben und teilweise ein Leben lang leiden“, so Jana Hoger, Fachreferentin für tierische Mitbewohner. „Bei Savannah- und Bengalkatzen haben wir es mit Kreuzungen aus Wildkatzen zu tun, die eine ganze Reihe von gesundheitlichen Problemen mit sich bringen. Ein Verbot dieser ‘Rassen’ in Deutschland ist längst überfällig.“

Hausgemachtes Problem durch Zucht von extremen Körpermerkmalen

Scottish fold Katzen

Scottish Fold
Schottische Faltohrkatzen haben einen zuchtbedingten Gendefekt. Durch die Erbkrankheit Osteochondrodysplasie (OCD) haben die Vierbeiner Entwicklungsstörungen des Knorpel- und Knochengewebes. Dies führt häufig zu schweren Gelenkdegenerationen. Die Auswirkungen dieser Qualzucht zeigen sich oftmals erst im Laufe eines Katzenlebens in Form von degenerativen Gelenkerkrankungen, Lahmheit, Bewegungsunlust oder Arthritis.

Bengal- und Savannahkatzen

Savannahkatze
Savannahkatze
Bengalkatze
Bengalkatze
Beide Katzenarten entstehen durch die gezielte Vermehrung von Wild- mit Hauskatzen. Da sich die Vierbeiner in Körpergröße, Gewicht und Trächtigkeitsdauer deutlich unterscheiden, werden sie häufig zwangsvermehrt.

Dies bedeutet enormen Stress, erhebliche Schmerzen und Leiden in der Schwangerschaft und eine hohe Rate von Tot- und Fehlgeburten. Oftmals versterben Muttertiere bei der Geburt oder die Welpen müssen per Kaiserschnitt zur Welt kommen.

Was Sie tun können