Bulle flieht aus Schlachthof und wird mit Hubschrauber gejagt

Weit über drei Millionen Rinder werden jährlich alleine in Deutschland unter widrigsten Umständen gehalten und getötet. Einem Bullen gelang vergangenen Samstag die Flucht. Er hätte in einem Schlachthaus im hessischen Mühlheim getötet werden sollen.

Verfolgungsjagd auf den Bullen

Der 500 Kilogramm schwere Bulle flüchtete zunächst entlang den Bahngleisen in Richtung Hanau, weshalb der Bahnverkehr mehrmals angehalten werden musste. Einen Feuerwehrmann, der sich ihm in den Weg gestellt hatte, rannte er kurzerhand um und floh in ein Naherholungsgebiet. Dort wurde er von einem Polizeihubschrauber verfolgt. Zwei Tierärzte, die ihn eigentlich betäuben wollten, kamen nicht nahe genug an ihn heran. Nachdem er zweieinhalb Stunden um sein Leben gerannt war, wurde er erschossen.

Was Sie sich nach dieser Geschichte fragen sollten

Hand aufs Herz: Haben Sie eben mitgefiebert? Und haben Sie nicht bis zum Ende noch gehofft, dass der Bulle überlebt? Wir auch. Und das ist völlig normal, denn wieso sollten wir anderen Lebewesen den Tod wünschen?
Wäre dem Bullen die Flucht erst gar nicht gelungen, hätten wir niemals von ihm erfahren und er wäre ohne unser Wissen an den Schlachterhaken gehängt und aufgeschlitzt worden.

Vielleicht hätten Sie seine zerhackte Leiche noch im Supermarkt liegen sehen, aber dort liegen viele Leichen und da Sie sich an den Anblick seit Ihrer Kindheit gewöhnt haben, wäre es Ihnen möglicherweise gar nicht aufgefallen.

Dabei wäre jedes dieser Tiere gerne dem Schlachthaus entkommen. Dabei wollte jedes dieser Tiere leben.



Sie müssen diesen Wahnsinn nicht weiter unterstützen. Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie einsperren, mästen, quälen, herumkarren und töten. Probieren Sie es mal mit leckeren vegetarischen oder veganen Fleisch-Alternativen, die es heutzutage in jedem Supermarkt oder auch online zu kaufen gibt oder bereiten Sie sich Ihre eigenen Alternativen zu. Sie werden sehen, es schmeckt doppelt so gut, wenn das Gewissen mitessen darf. Die Umwelt und Ihre eigene Gesundheit freuen sich auch über eine fleischfreie und somit tierqualfreie Ernährung.



 

Unsere Autoren

Isabella Lynley

Als Content Producer kämpft Isabella Lynley für die Rechte ALLER Tiere.