Burberry VERBRENNT Pelz – der Grund macht uns fassungslos!

Update:

Erfolg: Die Kritik am Verbrennen von Kleidung und der Produktion von Pelzen ist bei Burberry offensichtlich angekommen. Das Modehaus verkündete im September 2018 zukünftig keine Produkte mehr zu verbrennen und auch keine Pelze und Angorawolle mehr zu verkaufen. Nach jahrzehntelangen Protesten freuen wir uns riesig über diese Entscheidung, die Millionen von Tieren das Leben retten wird. Damit setzt Burberry ein klares Zeichen gegen Pelz und dient als Vorbild für Unternehmen wie Canada Goose, die entgegen jeglicher Moral und Ethik am Verkauf von Tierfellen festhalten.

Es ist an sich schon unfassbar, dass Burberry Tiere töten lässt, damit aus ihrem Pelz und ihrer Haut Accessoires und Kleidungsstücke hergestellt werden können. Nun stellt sich zusätzlich heraus, dass ein Teil der Pelze und Ledertextilien aus Profitgründen einfach verbrannt wird.

Burberry hat kein Mitgefühl mit Tieren und verbrennt Produkte im Wert von über 90 Millionen britischen Pfund.
Während hochkarätige Designer/innen wie Donatella Versace, Donna Karan oder John Galliano endlich Herz gezeigt und sich von Pelzprodukten verabschiedet haben, umfasst das Sortiment von Burberry noch immer jede Menge Pelz. Getoppt wird das Maß an Grausamkeit durch einen Bericht der Times, der zeigt, dass Burberry in den letzten fünf Jahren Produkte im Wert von über 90 Millionen Pfund verbrannt hat – darunter das Fell und die Haut gewaltsam getöteter Tiere.

Burberrys Profitgier kostet Tiere das Leben

Doch warum sollte man Tiere erst töten, um die aus ihnen hergestellten Produkte dann achtlos zu verbrennen? Warum sollte ein Unternehmen generell seine Waren zerstören? Aus Profitgier! Produkte, die Burberry selbst nicht verkaufen kann, werden verbrannt, damit Dritthändler sie ebenfalls nicht veräußern können – erst recht nicht zu günstigeren Konditionen. Anstatt weniger zu produzieren, versucht das Luxuslabel so seinen Markt- und Markenwert zu erhalten – ein Skandal nicht nur im Hinblick auf die Tiere, sondern auch die Umwelt. Schließlich hat die Herstellung der Produkte auch zahlreiche Ressourcen wie Energie oder Wasser verschlungen.

So geht Burberry mit Tieren um

Das Sortiment von Burberry steckt nicht nur voller Pelz, wofür Tiere noch immer lebendig gehäutet werden. Auch Wolle, Mohair, Daunen, Leder und die Haut exotischer Tiere werden in vielen Produkten verarbeitet. Wann immer tierische Materialien in der Modeindustrie zum Einsatz kommen, ist Tierleid vorprogrammiert. Für die Produktion von Wolle werden Lämmern kurz nach der Geburt und ohne Gabe von Schmerzmitteln die Hoden abgeschnitten. Für Daunen werden Gänse zum Teil bei lebendigem Leib gerupft. Und für Exotenleder schneiden Arbeiter mit einem Messer ins Genick von Alligatoren und stechen anschließend mit einer Metallstange in die Wunde, um das Gehirn der Tiere zu zerstören. Burberry setzt Tiere all diesem Leid aus, um aus ihnen Luxusprodukte zu fertigen, die am Ende ungetragen verbrannt werden. Das macht hoffentlich nicht nur uns sprachlos.

Was Sie tun können

Burberry ist im Mittelalter steckengeblieben. Dank einer Vielzahl an Alternativen ist es heute jedem Unternehmen möglich, Materialien wie Pelz zu verbannen und ein tierfreies Angebot einzuführen. Leider ist Burberry dazu nicht bereit. Wenn Sie sich für die Tiere in der Modeindustrie einsetzen möchten, kaufen Sie bitte ausschließlich bei Unternehmen ein, die schon heute Nein zu Pelz und Exotenleder sagen. Weitere Infos finden Sie auf veganemode.info.

Unsere Autoren

Johanna Fuoß

Hanna ist Fachreferentin für Tiere in der Bekleidungsindustrie. Dass sie sich heute für tierfreie Kleidung einsetzt, ist ihren pelztragenden Katzen zu verdanken.