Seit 2004 setzt sich Corinna Schumacher immer wieder mit PETA für die so genannten "Arbeitspferde" in Antalya / Türkei ein.

 

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Der öffentliche Druck auf die Stadt Antalya wurde dank der beispiellosen Unterstützung durch Corinna Schumacher immer größer. In zahlreichen Briefen an die Behörden kämpfte die Frau des siebenfachen Formel 1- Weltmeisters Michael Schumacher für ein besseres Dasein der Pferde. Aber auch die zahlreichen Bitt- und Protestbriefaktionen, an denen auch die vielen tausend PETA-Unterstützer teilnahmen, zeigten Wirkung und veranlassten die Behörden zu handeln.

Ein Gesetz für die Pferde
Die Stadt Antalya verabschiedete 2007 ein Gesetz, das verbietet, kranke und schwache Tiere auf den Straßen Antalyas einzusetzen, darunter auch im Transportwesen. Der Einsatz wurde mit Entscheid Nr. 7 der Antalya City Commission on Animal Protection vom 26. Januar 2007 verboten. Das Bürgermeisteramt Antalya, so heißt es, hat ein Programm gestartet, das den Ankauf der schwachen Pferde koordinieren wird.

Theorie und Praxis
Doch Behörden haben von sich aus wenig Interesse, öffentliche Gelder für Tierschutzmaßnahmen auszugeben und Papier ist ohnehin geduldig. Deshalb kämpfen wir weiterhin darum, dass das Gesetz auch in die Praxis umgesetzt wird. Dabei sind wir auf die Hilfe von Tierfreunden und Urlaubern angewiesen. Wie sehr die Pferde den aufmerksamen Blick und das engagierte Eintreten von mitfühlenden Menschen benötigen, zeigt das Beispiel der Pferdestute Mia.

 


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Das Leiden von Mia


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Eine engagierte Tierfreundin sah die ca. 15-jährige sanftmütige Ponystute, die wir Mia getauft haben. Als so genanntes „Lastenpferd“ zwang man Mia tagtäglich und unabhängig von ihrem körperlichen Zustand, einen schwer beladenen Wagen durch die staubige und laute Stadt Antalya zu ziehen. Ihr Zustand war mehr als bedenklich. Ihre Beine schmerzten, sie lahmte. In allen vier Hufen hatte sie Strahlfäule, eine bakterielle, sehr schmerzhafte Erkrankung des Hufes, die z.B. durch mangelnde Pflege verursacht wird. Ihr Besitzer war unbarmherzig: Immer wieder peitschte er auf Mia ein, um sie zum schnelleren Laufen zu bewegen. Deutlich ware auf ihrem gesamten Körper die Wunden zu sehen (siehe Bild links).

 


Mia in wohlbehüteter Umgebung.
Mia in wohlbehüteter Umgebung.

Auch die Holzstangen der Kutsche scheuerten auf der Haut und verursachten mit jedem Schritt Schmerzen. Nach der Arbeit wurde Mia mit einem Strick am Bein festgebunden. Hautabschürfungen am Hinterbein deuten noch heute darauf hin. Täglich kämpfte Mia mit dem Hunger. Sie war unterernährt.

Mias Rettung
Die Tierfreundin verfolgte Mia, um ihren Wohnort herauszufinden. Sie meldete den Behörden den Zustand des Pferdes und informierte zugleich PETA. Die Behörden beschlagnahmten Mia und baten, sie in PETAs Obhut übergeben zu dürfen. Wir überlegten nicht lange, die Behörde brachte Mia nach Side. Dort lebt Mia seit Ende März 2010 mit weiteren geretteten Pferden. Sie lebt wohlbehütet und fasst Schritt für Schritt wieder Vertrauen in die Menschen.

 

Corinna Schumachers gerettete Pferde

Auch Corinna Schumacher hat in der Türkei die Fürsorge und Pflege von Pferden übernommen. Ohne sie hätten zahlreiche Pferde nicht gerettet und ihre seelischen und körperlichen Misshandlungen niemals beendet werden können.

Sehen Sie hier Bilder von geretteten Pferden in der Türkei:

Auf den folgenden fünf Bildern sehen Sie einige Beispiele von misshandelten, so genannten Arbeitspferden in der Türkei. Ihre Verletzungen und ihr Allgemeinzustand spricht Bände und steht in krassem Gegensatz zu dem schönen Leben, das wir vielen Pferden dank Ihrer und Corinna Schumachers Unterstützung ermöglichen können.

 

Was Sie tun können:

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