Durchbruch! Software liefert bessere Ergebnisse als Tierversuche

Es wird noch an längst überholten, grausamen Tierversuchen festgehalten, obwohl es bereits Alternativen gibt. Medien berichten von einer intelligenten Software, die mit Unmengen an Daten über die Molekülstruktur und Wirkungsweise von chemischen Substanzen deren Giftigkeit berechnen kann. Und das Beste daran: Das Ergebnis ist auch noch genauer als Ergebnisse aus dem Tierversuch! In Zukunft könnten Methoden wie diese Tierversuche ersetzen und so das qualvolle Leid von Millionen Tieren vermeiden.


Der Algorithmus der computerbasierten Methode kann gesundheitsschädigende Wirkungen mit 85 – 95 prozentiger Sicherheit richtig vorhersagen. Tierversuche hingegen liefern bei mehreren Testdurchgängen oft unterschiedliche Ergebnisse – teilweise liegt die Wahrscheinlichkeit, dass die Ergebnisse übereinstimmen und somit Aussagen über die Giftigkeit erlauben, nur bei 78 Prozent!

Vor allem im Rahmen der EU-Chemikalienverordnung REACH werden zahllose Tiere missbraucht, um die Giftigkeit von chemischen Substanzen an ihnen zu testen. Für nur einen Test einer einzigen Chemikalie können über 2500 Tiere verätzt oder damit vollgepumpt werden!

Was das Ganze noch unbegreiflicher macht, ist die Tatsache, dass es bereits funktionierende Alternativmethoden gibt. Und das, obwohl ein massives Ungleichgewicht an finanziellen Förderungen im Vergleich zur Tierversuchsindustrie besteht.

 

Was Sie tun können

Auch Sie können dabei helfen, dass sich endlich etwas ändert: Klären Sie Ihre Mitmenschen darüber auf, dass Tierversuche nicht nur grausam, sondern auch längst überholt sind und unterzeichnen Sie unsere Petition zum Zulassungsstopp von Tierversuchen in der EU!

Unsere Autoren

Anne Meinert

Anne ist Fachreferentin für Tiere in der Tierversuchsindustrie. Sie hat Kognitionsbiologie studiert und setzt ihre wissenschaftliche Ausbildung dafür ein, dass in Zukunft keine Tiere mehr in der Forschung missbraucht werden.