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Großer Erfolg für PETA: EU Importverbot von Katzen- und Hundefell

 
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PETA`s Undercover-Ermittlung ausschlaggebend

Stand November 2006
Kontakt: Harald Ullmann, (0)7156-1782826 mobil: 0172 – 710 - 3632

Gerlingen - PETA-Deutschland e.V. begrüßt die Entscheidung der EU-Kommission, den Import und Handel mit Katzen- und Hundefellen zu verbieten. Diese Tierfelle kommen vor allem aus China, dass sich gerade zum weltgrößten Pelzproduzenten, mit grausamsten Bedingungen bei Haltung und Tötung entwickelt.. PETA`s 2. Vorsitzender Harald Ullmann hat sich auf den Märkten in China umgesehen und ist schockiert:
„Wer in Deutschland Pelz trägt kann niemals sicher sein, in wessen Haut er steckt. In Europa wird Katzenfell häufig als “maopee”, “Bergkatze”, “goyangi” oder “genotte” vermarktet. Hundefell etikettiert man als “asiatischer Wolf” “asiatischer Waschbär”, “Dogue de Chine” „Coyote“ oder “Loup d’Asie.”

Rohfelle aus China gehen oft über internationale Auktionen, wo ihre Herkunft verändert werden könne. Hunde- und Katzenpelz sei nicht unterscheidbar von anderen Tierarten – nur ein DNA-Test könne die wahre Herkunft aufdecken.
Den Tieren werde buchstäblich bei lebendigem Leibe das Fell abgezogen, die Pelze würden oft in Fantasienamen umdeklariert oder auch bunt eingefärbt, um die Herkunft zu verschleiern. Auch der Transport dieser Tiere sei an Rohheit nicht zu überbieten.
„In winzige Käfige quetscht man zwanzig Katzen oder Hunde, man stapelt sie aufeinander wie Salatköpfe, sie zappeln und zucken, sie sind lethargisch, entkräftet, verwundet. Der Transport geht kreuz und quer durchs Land über Tausende von Kilometern ohne jeglichen Zugang für die Tiere zu Futter oder Wasser. Bis zu 8.000 Hunde und Katzen lädt man auf einen einzigen LKW! Käfige mit lebenden Tieren werden gewöhnlich beim Entladen einfach von ganz oben vom LKW 3-4 Meter nach unten geworfen, wobei sich die Tiere dabei die Beine brechen. Viele der Tiere, die wir sahen, trugen noch Halsbänder“, so Harald Ullmann von PETA.
„Wir begrüßen die Entscheidung der EU-Kommission, aber dieses Handelsverbot ist nur so gut wie seine Überwachung und Durchsetzung. Wird bei jedem Pelstück jetzt getestet? Ein DNA Test ist teuer, daher bitten wir die Konsumenten generell die Finger von Pelz zu lassen, “ so Ullmann abschließend.
Den Kampf gegen diese Grausamkeit nimmt PETA gemeinsam mit Sir Paul McCartney. Katzen- und Hundefell wird laut PETA für alles Mögliche benutzt: Für Dekofiguren, Skistiefel und Handschuhe, Besatz an Parkas oder ganze Mäntel.
Bild- und Videomaterial zum Thema in druck- und sendefähiger Qualität kann kostenlos angefordert werden.

Weitere Infos finden Sie auf www.Pelzinfo.de

PETA ist mit über einer Million Unterstützern weltweit die größte Tierrechtsorganisation. Ziel der Organisation ist es, durch Aufdecken von Tierquälerei, Aufklärung der Öffentlichkeit und Veränderung der Lebensweise jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen.