Fünf Gründe, warum Shark City nicht gebaut werden darf!

Tom Virus

Das Haigefängnis Shark City soll 2020 im hessischen Pfungstadt eröffnen.


Bitte helfen Sie uns, dieses Projekt zu verhindern! Hier lesen Sie die fünf wichtigsten Gründe warum:

1. Viele Haie sterben einen frühen Tod

Haie sind empfindsame Tiere. Viele von ihnen sterben aufgrund von Stress, Verletzung oder beim Fang oder Transport aus Übersee nach Deutschland. Weitere Haie sterben während oder kurz nach ihrer Ankunft in den Aquarien.

2. Haie können in Gefangenschaft niemals tiergerecht leben

Viele Haie schwimmen im Meer weite Strecken und tauchen tief, sie jagen und erkunden neugierig ihre Umgebung. Sie haben einen ausgeprägten Geruchssinn. Im Aquarium wie z.B. Shark City ist ihr Leben eintönig und beengt. Sie schwimmen im Kreis und ihr Becken ist meist weniger als   fünf Meter tief. Statt Sand, Wellen und Strömungen gibt es Glaswände und Reiszlosigkeit.

3. Bereits importierte Haie sind in Grünstadt seit Jahren zwischengelagert

Seit Sommer 2016 werden Haie aus Übersee nach Grünstadt in Baden-Württemberg in das Gebäude der Seven Seas GmbH importiert. Dabei steht noch nicht einmal fest, ob und wann Shark City gebaut wird. Immer wieder verschieben sich der Baubeginn und das derzeitige Eröffnungsdatum soll 2020 sein. Inzwischen sind die Haie in provisorischen Becken untergebracht. Hier können sie vielleicht über-leben, aber leben kann man das nicht nennen. 

4. Nur virtuelle Aquarien sind zeitgemäß- Großaquarien sind Plünderei der Ozeane

In New York hat das National Geographic Encounter „Ocean Odyssey“ am Times Square 2017 eröffnet. Hier können Besucher in die Unterwasserwelt eintauchen und Haien, Walen und Kraken näherkommen und mit ihnen interagieren- ohne dass auch nur ein Tier seine Freiheit oder sein Leben lassen musste! So stellen wir uns das Aquarium der Zukunft vor.

5. Shark City vermittelt die falsche Botschaft an Kinder

Kinder und erwachsene Besucher lernen bei Shark City nichts über das natürliche Verhalten der Tiere, weil Haie im Aquarium kein artgerechtes Leben führen, sondern nur im Kreis herumschwimmen können. Ein solches Wissen kann in Tierfilmen und  Virtuellen Aquarien viel besser vermittelt werden. Was die Kinder bei Shark City lernen, ist, dass es in Ordnung ist wilde Tiere zur menschlichen Unterhaltung ihrem natürlichen Umfeld zu entreißen und sie weit weg von ihrem Lebensraum und ihren Freunden lebenslang einzusperren. Das aber ist die falsche Botschaft!

Was Sie tun können

Bitte unterschreiben Sie unsere Petition und schreiben Sie auch eine persönliche E-Mail an den Bürgermeister. Noch ist das Projekt nicht in trockenen Tüchern!