Tötungen von Hunden für die Fußball-WM 2018 in Russland sofort stoppen

+++ ERFOLG +++

Vielen Dank an die über 44.500 Menschen, die sich an dieser Petition beteiligt und ihre Stimme gegen die massenhaften Tötungen von Hunden in Russland erhoben haben. In Briefen appellierten wir an die Bürgermeister aller WM-Austragungsorte sowie an die FIFA, die Tötungen für immer zu stoppen. In mehreren Interviews, auch auf internationaler Ebene, haben wird die grausamen Taten verurteilt. Nun wurde das russische Tierschutzgesetz überarbeitet - zum Wohle der Tiere! Heimatlose Hunde dürfen nur noch gefangen, kastriert und registriert werden – und müssen dann wieder in ihr Revier zurückgebracht werden. Die Fangaktionen und die Freilassungen der Hunde müssen von nun an videoüberwacht sein.


Originalartikel:

Auf Russlands Straßen leben ca. 2 Millionen heimatlose Hunde. Anlässlich der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft schaut die ganze Welt nun auf Russland und seine Austragungsorte. Für das Sportevent möchte Russland die Straßen frei von den streunenden Hunden bekommen. Aus diesem Grund finden laut Augenzeugenberichten zurzeit grausame Tötungsaktionen in russischen Straßen statt. Hierbei werden tausende Straßenhunde durch Tötungskommandos auf furchtbare Art und Weise umgebracht.

"Wir können nicht dulden, dass Tausende Hunde für sportliche Veranstaltungen qualvoll getötet werden", so Teresa Enke für PETA.

Sportevents wie die kommende Fußball-Weltmeisterschaft begeistern Menschen auf der ganzen Welt. Es ist nicht zu akzeptieren, dass im Vorfeld dieser Veranstaltungen unzählige Tiere ihr Leben lassen müssen. Die FIFA muss sich endlich für die Tiere in den Austragungsorten einsetzen und sich klar gegen die Hundetötungen in Russland positionieren.

Aus diesem Grund wendet sich auch Teresa Enke gemeinsam mit der Tierrechtsorganisation PETA in einem Schreiben an die FIFA. Die Witwe des einstigen deutschen Nationaltorhüters Robert Enke fordert den Verband auf, Druck auf die Verantwortlichen auszuüben und die Hundetötungen umgehend zu stoppen.
Teresa Enke ist mit PETA seit vielen Jahren vertraut. Ihr verstorbener Mann Robert Enke realisierte für die Tierrechtsorganisation viele Fotomotive, u. a. zum Thema Adoption, Pelz oder Hundetötungen. Das Ehepaar lebte gemeinsam mit zahlreichen geretteten Hunden auf einem Hof nahe Hannover.
 
Teresa Enke engagiert sich gegen die Hundetötungen in Russland. / © PETA Deutschland e.V.
Viele Tierfreunde vor Ort setzen sich bereits für ein Ende der Hundetötungen ein. Es wird Zeit, dass Russland auf eine langfristige Populationskontrolle heimatloser Tiere setzt, um nachhaltige Veränderungen zu erwirken. Tötungsaktionen sind nicht nur unethisch, sondern auch nicht geeignet, die Zahl der rund 2 Millionen streunenden Hunde in Russland zu verringern.

Kastration der Hunde als nachhaltige Lösung

Für eine nachhaltige Lösung sind nur sogenannte "Neuter & Release"-Programme (1) sinnvoll, bei denen die Tiere behutsam auf den Straßen eingefangen, kastriert, gekennzeichnet, tierärztlich versorgt und anschließend wieder in ihre vertraute Umgebung gebracht werden. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt in ihren „Guidelines for Dog Population Management“ die konsequente Umsetzung, dieser tierfreundlichen Methode.

Bereits 2012 fanden im Zuge der Europameisterschaft im Austragungsland Ukraine qualvolle Hundetötungen statt. Auch dort setzten wir uns mit Tierschützern vor Ort und prominenter Unterstützung für ein sofortiges Ende der Tötungen ein.

Sportevents oder andere Veranstaltungen dürfen kein Anlass für solche Handlungen sein.

Was Sie tun können

  • Appellieren Sie an die FIFA und ihren Präsidenten Gianni Infantino, sich gegen die Hundetötungen in Russland auszusprechen und sich für nachhaltige Kastrationsprogramme vor Ort einzusetzen.
  • ​​​​Den Brief von PETA an Gianni Infantino finden Sie hier.
  • Setzen Sie mit diesem Facebook-Rahmen ein Zeichen gegen die grausamen Hundetötungen für die Fussball-WM in Russland!


Quellen:
(1) World Health Organization – online unter: http://www.icam-coalition.org/downloads/WHO-WSPA%20dog%20population%20management.pdf letzter Zugriff 18.April 2018