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Gießen: Katze lebendig in Müllsack „entsorgt“ – PETA bietet 1000 Euro Belohnung für Hinweise

 
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Stand November 2017
Gießen / Stuttgart, 14. November 2017 – Suche nach Tierquäler: Einer Polizeimeldung zufolge steckte ein unbekannter Täter vergangenen Freitag gegen 18 Uhr eine Katze in einen blauen Müllsack und „entsorgte“ das Tier in einer Mülltonne im Spenerweg in Gießen. Die Katze konnte gerettet werden. Laut Berichten in sozialen Medien soll es sich bei dem Tierquäler um einen dunkel gekleideten Mann handeln. Die Polizei hat ein Verfahren wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeistation Gießen Nord unter der Telefonnummer 0641 7006 3755 entgegen. Um die Suche nach dem Täter zu unterstützen, setzt PETA nun eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro für Hinweise, die den Tierquäler überführen, aus. Zeugen können sich ebenso telefonisch unter 01520 73 733 41 oder per E-Mail an PETA wenden – auch anonym.

„Bitte helfen Sie mit, diese brutale Tat aufzuklären“, so Judith Pein im Namen von PETA. „Es kann nicht sein, dass sich Menschen Tieren entledigen als wären sie Wegwerfware. Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach § 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.“

 
Fälle von grausamer Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“
 
Über den Zusammenhang von Tierquälerei und Gewalttaten klärt PETA in der Broschüre „Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei“ auf, die als Informationsquelle für Staatsanwälte, Richter, Polizeibeamte und Sozialarbeiter dient.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von ausgesetzten Tieren und Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

Weitere Informationen:
PETA.de/Tierqual
PETA.de/Heimtierschutzgesetz
PETA.de/Katzenjammer
PETA.de/Kastrationspflicht

PETA.de/Staatsanwalt

Kontakt:
Denis Schimmelpfennig, +49 711 860591-528, DenisS@peta.de