Halterin setzte Hündin erbarmungslos zum Sterben aus – Statement von PETA: Justiz soll alle Möglichkeiten ausschöpfen und empfindliche Strafe verhängen

Hamburg / Stuttgart, 9. August 2018 – Nachdem eine schwer kranke Hündin im Hamburger Stadtteil Veddel zum Sterben ausgesetzt wurde, ist nun die Halterin ermittelt worden. Die Tierrechtsorganisation PETA fordert ein hartes Strafmaß für die Hundehalterin und stellt zusätzlich Strafanzeige gegen die Nachbarn, die laut Presseberichten von der schweren Erkrankung des Hundes wussten, und gegen die Freunde der Hundehalterin, die sie beim Aussetzen des Hundes unterstützt haben sollen. Den Vorfall kommentiert Jana Hoger, Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei PETA:
 
„In diesem Fall handelte es sich um eine besonders grausame und unmenschliche Tat. Ein schwer krankes Tier voller Schmerzen allein zum Sterben zurückzulassen, muss hart bestraft werden. Statt der Hündin eine ausreichende medizinische Versorgung zu gewährleisten und sie in den letzten Stunden ihres Lebens zu begleiten, wurde sie wie lästiger Müll entsorgt. Sie muss zu den schrecklichen Schmerzen des kindskopfgroßen Tumors auch noch furchtbarer Angst, Verzweiflung und Hilflosigkeit ausgesetzt gewesen sein. Ein Hund ist ein treuer Begleiter des Menschen. Jeder Mensch, der ein Tier aufnimmt, muss dafür Sorge tragen, dass dieses ausreichend versorgt ist und ihm auch in schweren Stunden zur Seite stehen. In diesem Fall muss die Justiz nun eine besonders harte Strafe aussprechen und von dem Strafrahmen von bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe nach § 17 Nr. 1, Nr. 2a und Nr. 2b des Tierschutzgesetzes ausgiebig Gebrauch machen.“
 
PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten, wir an ihnen experimentieren oder sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten.
 
Das Statement kann auch in gekürzter Form verwendet werden.
 

Jana Hoger / © PETA Deutschland e.V.
 
Das druckfähige Motiv senden wir auf Anfrage gerne zu.
 
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