Themen Unterhaltung

Tiere sind nicht dazu da, dass sie uns unterhalten

Tiere sind nicht zu unserem Vergnügen da. Doch auch im 21. Jahrhundert werden Stiere, Tiger, Pferde, Hunde, Elefanten, Affen und viele andere Tierarten zur Unterhaltung des Menschen missbraucht und gequält.

Zirkusse

Eine farbenfrohe Pracht verschleiert die Tatsache, dass die Tiere im Zirkus Gefangene sind, die dazu gezwungen werden, unnatürliche und oft sogar schmerzvolle Darbietungen zu erbringen, die einige Menschen „Unterhaltung“ nennen. Mittlerweile verliert der Zirkus mit Tieren mehr und mehr an Attraktivität, denn der breiten Öffentlichkeit ist zunehmend bekannt, dass die Tiere rücksichtslos behandelt, in absoluter Beengtheit gehalten und oft bis zum letzten Atemzug ausgenutzt werden.
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Zoo

Für Tiere sind Zoos nicht anderes als Gefängnisse. Zoos lehren Menschen, dass es akzeptabel ist, Tiere in Gefangenschaft weit weg von ihrer Heimat zu halten, sie der Langeweile, Beengtheit, Einsamkeit, Stress und der Verarmung ihres Verhaltens auszusetzen.
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Delfinarien

Unwissende Besucher sind begeistert von Freizeitparks, die ihnen die Möglichkeit geben, springende Delfine zu beobachten, mit Delfinen zu schwimmen oder mit ihnen fotografiert zu werden. Diese Freizeitparks sind Kassenmagneten, die sich an der Gefangenschaft von intelligenten, sozialen Lebewesen bereichern, denen man jedes natürliche Verhalten und Bedürfnis abspricht. Ric O’Barry, Delfin-Trainer für die Fernsehserie Flipper in den 60er Jahren, meint, dass Freizeitparks und Zoos uns davon überzeugen möchten, dass sich die Delfine in diesen Einrichtungen wohl fühlen. Aber „wüssten Menschen die Wahrheit, würden sie keine Eintrittskarten kaufen”. Hinter dem „Lächeln“ der Delfine verbirgt sich in Wahrheit ein trauriges Leben.
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Pferdesport

Gespritzt. Gequält. Getötet: Für sogenannte Rennpferde liegen Verletzungen und Tod immer nur einen Hufschlag entfernt, denn die Tiere werden zu Höchstleistungen gezwungen, die sie sehr oft überfordern. Tödliche Stürze und schwere Verletzungen der Tiere werden für den „Sport“ billigend in Kauf genommen.
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Pferdekutschen

Pferden, die Kutschen ziehen, wird jede natürliche Lebensweise abgesprochen. Selbst unter schlimmsten Wetterbedingungen müssen sie ein schweres Gewicht ziehen, laufen oft auf hartem Betonboden, haben Scheuklappen auf und inhalieren Abgase und Rauch. Unfälle mit Pferdekutschen sind an der Tagesordnung.
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Schlittenhunderennen

Stellen Sie sich vor, Sie würden „Ihren Hund von Orlando nach New York rennen lassen, ihm keinen Schlaf gewähren, um die Strecke so schnell wie möglich zu schaffen; ihn durch hüfthohes Wasser und Eis hinweg anfeuern, während das Tier während des Rennens ca. 5 Kilo an Gewicht verliert“.
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