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 »  »  » Tiere sind nicht dazu, dass sie uns unterhalten

Zirkusse


Eine farbenfrohe Pracht verschleiert die Tatsache, dass die Tiere im Zirkus Gefangene sind, die dazu gezwungen werden, unnatürliche und oft sogar schmerzvolle Darbietungen zu erbringen, die einige Menschen „Unterhaltung“ nennen. Mittlerweile verliert der Zirkus mit Tieren mehr und mehr an Attraktivität, denn der breiten Öffentlichkeit ist zunehmend bekannt, dass die Tiere rücksichtslos behandelt, in absoluter Beengtheit gehalten und oft bis zum letzten Atemzug ausgenutzt werden.
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Zoo

Entgegen ihrer vorgegebenen Besorgnis um die Tiere sind Zoos näher betrachtet doch nicht mehr als nur "Lagerstätten" von interessanten oder seltenen "Gegenständen" und nicht etwa eine Zufluchtsstätte oder auch nur annähernd „natürliche“ Lebensräume. Zoos lehren Menschen, dass es akzeptabel ist, Tiere in Gefangenschaft weit weg von ihrer Heimat zu halten, sie der Langeweile, Beengtheit, Einsamkeit, Stress und der Verarmung ihres Verhaltens auszusetzen.
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Angeln: Fische sind weder Spielzeug noch Lebensmittel, sondern Lebewesen

Wenn Fische schreien könnten, würde mit Sicherheit niemand mehr behaupten, Angeln sei eine Beschäftigung, die der Erholung dient. Oder würden Sie es erholsam finden, wenn man Ihnen ein Stück Schokolade vor den Mund halten würde, um anschließend einen spitzen Haken durch ihre Lippen zu bohren und Sie dann, mit Ihrem ganzen Körpergewicht an diesem Haken hängend, in ein Element zu ziehen, in dem Sie keine Luft mehr bekommen? Wenn man Ihnen dann ohne Betäubung den Bauch aufschlitzen würde, um Ihnen die Organe herauszureißen oder Sie mit einem mehr oder weniger treffsicheren Schlag auf den Kopf betäuben würde, bevor man Sie „ausnimmt“? Oder Sie einfach ersticken lässt? Erholsam ist das mit Sicherheit nicht!
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Delfinarien

Unwissende Besucher sind begeistert von Freizeitparks, die ihnen die Möglichkeit geben, springende Delfine zu beobachten, mit Delfinen zu schwimmen oder mit ihnen fotografiert zu werden. Diese Freizeitparks sind Kassenmagneten, die sich an der Gefangenschaft von intelligenten, sozialen Lebewesen bereichern, denen man jedes natürliche Verhalten und Bedürfnis abspricht. Ric O’Barry, Delfin-Trainer für die Fernsehserie Flipper in den 60er Jahren, meint, dass Freizeitparks und Zoos uns davon überzeugen möchten, dass sich die Delfine in diesen Einrichtungen wohl fühlen. Aber „wüssten Menschen die Wahrheit, würden sie keine Eintrittskarten kaufen”. Hinter dem „Lächeln“ der Delfine verbirgt sich in Wahrheit ein trauriges Leben.

Was Sie über die Delfinarien in Deutschland wissen sollten finden Sie hier.

 

Jagd

Das Nachstellen und Töten von Tieren hat sich als Form der Subsistenzwirtschaft, von der die Menschen in der Steinzeit weitgehend abhängig waren, zu einer Form der Freizeitgestaltung entwickelt. Ungeachtet der Tatsache, dass heutzutage in den zivilisierten Regionen der Welt niemand mehr jagen muss, um sich ernähren zu können, frönen ca. 350.000 Jäger allein in der Bundesrepublik dem "Handwerk" - und töten zusammen jährlich mehr als fünf Millionen Wildtiere.
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Pferderennsport

Gespritzt. Gequält. Getötet: Für sogenannte Rennpferde liegen Verletzungen und Tod immer nur einen Hufschlag entfernt, denn die Tiere werden zu Höchstleistungen gezwungen, die sie sehr oft überfordern.
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Pferdekutschen

Pferden, die Kutschen ziehen, wird jede natürliche Lebensweise abgesprochen. Unter schlimmsten Wetterbedingungen ziehen sie ein schweres Gewicht, laufen auf hartem Betonboden, haben Scheuklappen auf und inhalieren Abgase und Rauch. Eventuelle Wunden können unter diesen Umständen nur schwer heilen, so daß einige der Pferde bei genauem Hinsehen deutliche Blessuren aufweisen.
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Schlittenhunderennen

Stellen Sie sich vor, Sie würden „Ihren Hund von Orlando nach New York rennen lassen, ihm keinen Schlaf gewähren, um die Strecke so schnell wie möglich zu schaffen; ihn durch hüfthohes Wasser und Eis hinweg anfeuern, während das Tier während des Rennens ca. 5 Kilo an Gewicht verliert“.
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