Tiere sind nicht dazu, dass sie uns unterhalten

Tiere sind nicht zu unserem Vergnügen da. Doch auch im 21. Jahrhundert werden Stiere, Tiger, Pferde, Hunde, Elefanten, Affen und viele andere Tierarten zur Unterhaltung des Menschen missbraucht und gequält.

Zirkusse

Eine farbenfrohe Pracht verschleiert die Tatsache, dass die Tiere im Zirkus Gefangene sind, die dazu gezwungen werden, unnatürliche und oft sogar schmerzvolle Darbietungen zu erbringen, die einige Menschen „Unterhaltung“ nennen. Mittlerweile verliert der Zirkus mit Tieren mehr und mehr an Attraktivität, denn der breiten Öffentlichkeit ist zunehmend bekannt, dass die Tiere rücksichtslos behandelt, in absoluter Beengtheit gehalten und oft bis zum letzten Atemzug ausgenutzt werden.
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Zoo

Für Tiere sind Zoos nicht anderes als Gefängnisse. Zoos lehren Menschen, dass es akzeptabel ist, Tiere in Gefangenschaft weit weg von ihrer Heimat zu halten, sie der Langeweile, Beengtheit, Einsamkeit, Stress und der Verarmung ihres Verhaltens auszusetzen.
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Angeln

Wenn Fische schreien könnten, würde mit Sicherheit niemand mehr behaupten, Angeln sei eine Beschäftigung, die der Erholung dient. Oder würden Sie es erholsam finden, wenn man Ihnen ein Stück Schokolade vor den Mund halten würde, um anschließend einen spitzen Haken durch ihre Lippen zu bohren und Sie dann, mit Ihrem ganzen Körpergewicht an diesem Haken hängend, in ein Element zu ziehen, in dem Sie keine Luft mehr bekommen? Wenn man Ihnen dann ohne Betäubung den Bauch aufschlitzen würde, um Ihnen die Organe herauszureißen oder Sie mit einem mehr oder weniger treffsicheren Schlag auf den Kopf betäuben würde, bevor man Sie „ausnimmt“? Oder Sie einfach ersticken lässt? Erholsam ist das mit Sicherheit nicht!
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Delfinarien

Unwissende Besucher sind begeistert von Freizeitparks, die ihnen die Möglichkeit geben, springende Delfine zu beobachten, mit Delfinen zu schwimmen oder mit ihnen fotografiert zu werden. Diese Freizeitparks sind Kassenmagneten, die sich an der Gefangenschaft von intelligenten, sozialen Lebewesen bereichern, denen man jedes natürliche Verhalten und Bedürfnis abspricht. Ric O’Barry, Delfin-Trainer für die Fernsehserie Flipper in den 60er Jahren, meint, dass Freizeitparks und Zoos uns davon überzeugen möchten, dass sich die Delfine in diesen Einrichtungen wohl fühlen. Aber „wüssten Menschen die Wahrheit, würden sie keine Eintrittskarten kaufen”. Hinter dem „Lächeln“ der Delfine verbirgt sich in Wahrheit ein trauriges Leben.
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Jagd

Etwa 358.000 Hobbyjäger in Deutschland töten jedes Jahr rund fünf Millionen Wildtiere sowie hunderttausende Katzen und Hunde pro Jahr. Die meisten Tiere werden zum Spaß getötet und als lebendige Zielscheibe missbraucht. Anerkannte Wildbiologen sind sich einig, dass aus ökologischer Sicht keine Notwendigkeit für die Jagd besteht, da eine natürliche Regulation der im Wald wohnenden Tierpopulationen durch Umwelteinflüsse wie Witterung, Nahrungsverfügbarkeit oder Krankheiten stattfindet. Der Kanton Genf, in dem die Hobbyjagd seit 40 Jahren verboten ist, ist nur ein Beispiel hierfür. Hier reguliert sich die Natur in erster Linie selbst. Das Resultat: eine hohe Artenvielfalt und gesunde, stabile Wildtierpopulationen.
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Pferderennsport

Gespritzt. Gequält. Getötet: Für sogenannte Rennpferde liegen Verletzungen und Tod immer nur einen Hufschlag entfernt, denn die Tiere werden zu Höchstleistungen gezwungen, die sie sehr oft überfordern. Tödliche Stürze und schwere Verletzungen der Tiere werden für den „Sport“ billigend in Kauf genommen.
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Pferdekutschen

Pferden, die Kutschen ziehen, wird jede natürliche Lebensweise abgesprochen. Selbst unter schlimmsten Wetterbedingungen müssen sie ein schweres Gewicht ziehen, laufen oft auf hartem Betonboden, haben Scheuklappen auf und inhalieren Abgase und Rauch. Unfälle mit Pferdekutschen sind an der Tagesordnung.
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Schlittenhunderennen

Stellen Sie sich vor, Sie würden „Ihren Hund von Orlando nach New York rennen lassen, ihm keinen Schlaf gewähren, um die Strecke so schnell wie möglich zu schaffen; ihn durch hüfthohes Wasser und Eis hinweg anfeuern, während das Tier während des Rennens ca. 5 Kilo an Gewicht verliert“.
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