Grausames Hundeschlittenrennen hat begonnen und PETA protestiert

IditarodFacebook / PETA

Update März 2020

ERFOLG: Ein weiterer großer Sponsor des grausamen Hundeschlittenrennens ist abgesprungen. Nach einer mehrjährigen Kampagne von PETA USA mit über 250.000 Unterschriften hat der Autobauer Fiat Chrysler Automobiles bekannt gegeben, dass der Chrysler-Autohändler ´Anchorage Chrysler Dodge Jeep Ram Center´ in Alaska seine Unterstützung für das Rennen beenden wird. Ein weiterer Schritt, der das Ende der Tierquälerei-Veranstaltung näher bringt.

Originalartikel:

Das Iditarod 2020 hat begonnen. Hunderte Hunde müssen in dem Todesrennen in rund zwei Wochen ungefähr 1.600 Kilometer durch beißende Winde, dichte Schneestürme und eisige Temperaturen laufen. Die Tiere behalten Verletzungen, Krankheiten und Narben zurück – wenn sie es überhaupt bis ins Ziel schaffen.


Während der Eröffnungsfeier des diesjährigen Rennens protestierte PETA USA deshalb gegen die Tierqualveranstaltung. Aktivisten in dreidimensionalen Husky-Masken blockierten die Startlinie und hielten Plakate mit Anschriften wie: „Schon über 150 tote Hunde – bin ich der nächste?“ oder „Zieh deinen blöden Schlitten selbst“.
 

Erste Opfer

Schon kurz nach Beginn des Rennens gab es die ersten „Ausfälle“ zu verzeichnen: Der Musher Nicolas Petit schickte zwei seiner Hunde aus dem Rennen. Nur zwei – obwohl er zugab, dass alle Hunde in seinem Team sich übergeben hatten und drei von ihnen unter Erfrierungen litten. In einem Interview beschrieb er, wie sich ein Hund nach dem anderen übergab und er langsamer fahren musste aus Angst, die Hunde könnten sich beim Hecheln an ihrem Erbrochenen verschlucken. [1] Die häufigste Todesursache unter Hunden im Iditarod ist die sogenannte Aspirationspneumonie – verursacht durch das Einatmen von Erbrochenem.

Der Musher gab außerdem zu, einer seiner Hunde habe einen anderen ins Gesicht gebissen und so schwer verletzt, dass die Wunde beinahe genäht werden musste. Vergangenes Jahr musste Petit aus einer der vorderen Positionen des Rennens heraus aufgeben, weil seine Hunde am Ende waren. Zuvor hatte er bereits vier Hunde ausgesondert, die besonders krank, verletzt oder geschwächt waren. Das bedeutete für die restlichen zehn jedoch, dass sie noch härter arbeiten mussten – bis sie schließlich aufgaben.

Sponsoren springen ab

Nur eine Woche vor Beginn des Rennens beendete Alaska Airlines seine jahrzehntelange Zusammenarbeit mit dem Iditarod. Das Unternehmen wird das Rennen dieses Jahr zum letzten Mal sponsern. Fast 100.000 PETA-Unterstützter hatten sich an Alaska Airlines gewandt und mehrere PETA-Protestaktionen fanden vor dem Hauptsitz des Unternehmens statt. Zwei Tage nach dieser Ankündigung reagierte auch Baird Private Wealth Management auf den Druck von PETA und bestätigte, das Iditarod ebenfalls nicht mehr zu unterstützen.

Natürlich werden wir auch das diesjährige Iditarod genau beobachten und besonders darauf achten, wie sich die berüchtigtsten Musher verhalten.

Helfen Sie uns, dem Iditarod ein Ende zu setzen!

Bis zu 50 Prozent der Hunde, die an die Startlinie gehen, können das Rennen nicht beenden, weil sie zu krank, verletzt oder ausgelaugt sind. Über 150 Hunde sind bereits im Rahmen des Rennens gestorben! Und dabei sind die unzähligen Tiere noch nicht eingerechnet, die getötet wurden, weil sie zu langsam waren. Oder diejenigen, die in der Nebensaison angekettet starben.

Kein Wunder also, dass viele große Firmen wie Coca-Cola, Costco, Jack Daniel’s, State Farm und Wells Fargo die Veranstaltung nicht mehr sponsern wollten – niemand will das Blut der Hunde an seinen Händen haben.

Fordern Sie jetzt auch Chrysler und andere Sponsoren des Iditarod auf, diesen Schritt zu gehen: