Jaguar befreit sich aus Zoo-Gehege und geht auf die Jagd

Facebook / Audubon Zoo
Aus nicht bekannten Gründen konnte der dreijährige Jaguar Valerio aus einem Zoo-Gehege in New Orleans ausbrechen und tötete daraufhin mindestens acht Tiere. Darunter Alpakas, Füchse und ein Emu. Weitere Tiere wurden verletzt. Die getöteten Tiere saßen in der Falle. Wären auch sie in Freiheit gewesen, hätte Valerio ein nicht ganz so leichtes Spiel gehabt. Besucher gab es zu diesem Zeitpunkt noch keine.

Zoos sind niemals artgerecht

Zoos erfüllen nicht im Ansatz die Bedürfnisse ihrer Insassen. Wie in diesem Fall deutlich wird, sind Jaguare Raubtiere, die ihrem natürlichen Jagdinstinkt folgen wollen. Ein artgerechtes Leben ist in Zoos nicht einmal im Ansatz möglich. Der Platz ist beengt und meist sind kaum Möglichkeiten zur Beschäftigung vorhanden. So leiden die Tiere oft unter psychischen Erkrankungen sowie Verhaltensstörungen und verletzen sich teilweise sogar selbst.

Jaguar Valerio wieder eingesperrt

Als der Jaguar in New Orleans nach über einer Stunde gefunden werden konnte, wurde er betäubt und wieder in sein Gehege gesperrt, wo er nun den Rest seines Lebens in Gefangenschaft verbringen muss. Hier werden seine Instinkte verkümmern und seine Psyche erkranken. Alles zum kurzweiligen Spaß von Zoo-Besuchern.

Bitte unterstützen Sie das nicht weiterhin und besuchen Sie keine Zoos! Wildtiere sind keine Ausstellungsstücke, sondern intelligente leidensfähige Lebewesen, die in die Freiheit gehören!
 

Unsere Autoren

Isabella Binder

Als Grafikerin und Content Producer kämpft Bella für die Rechte ALLER Tiere.