Kaninchen für Lombardi-Sohn: Lebewesen sind keine Ostergeschenke

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Statement von PETA

Stuttgart, 6. April 2018 – Zu Ostern hat Sarah Lombardi ein Bild gepostet, auf dem ihr zweijähriger Sohn mit einem Kaninchen auf dem Arm zu sehen ist. Die Tierrechtsorganisation PETA wies die Sängerin nun in einem Schreiben darauf hin, dass die Vierbeiner hohe Ansprüche an ihren Lebensraum haben und keine „Kuscheltiere“ für Kinder sind. Jana Hoger, Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei PETA:
 
„Kaninchen werden fälschlicherweise oft als pflegeleichte, anspruchslose Mitbewohner betrachtet, die sich gut für Kinder eignen. Tatsächlich empfinden die sensiblen Tiere jedoch enormen Stress, wenn sie auf den Arm genommen werden oder Kinder mit ihnen kuscheln. Zudem können Kinder nicht die Verantwortung für ein Tier übernehmen – diese liegt immer bei den Eltern. Die Vierbeiner gehören nicht in ein Kinderzimmer: In der Natur leben Kaninchen in Gruppen, sogenannten Kolonien. Sie wollen ihrem Bewegungsdrang nachkommen, Haken schlagen und buddeln. PETA fordert Sarah Lombardi auf, dafür zu sorgen, dass dem Kaninchen ein tiergerechtes Leben mit mindestens einem Artgenossen ermöglicht wird. Wir weisen die Sängerin in unserem Schreiben zudem darauf hin, dass Tiere sich nicht als Geschenke für Kinder eignen und niemals in Zoohandlungen, Internetforen oder beim Züchter gekauft, sondern immer aus dem Tierheim adoptiert werden sollten.“
 
PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten, wir an ihnen experimentieren oder sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten.
 
Das Statement kann auch in gekürzter Form verwendet werden.


Jana Hoger / © PETA Deutschland e.V.
  
Das druckfähige Motiv senden wir auf Anfrage gerne zu.

Weitere Informationen:
PETA.de/Kaninchenhaltung
PETA.de/Kaninchenleid
 
Kontakt:
Denis Schimmelpfennig, [email protected]

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