Kein Joke: Joaquin Phoenix ist PETAs „Person des Jahres“ 2019

Oscar-Favorit holt sich mit tierischem Engagement den Sieg 

 
Los Angeles / Stuttgart, 2. Dezember 2019 – Joaquin Phoenix’ Einsatz für die Rechte der Tiere kennt keine Grenzen. Deshalb überrascht es nicht, dass der Star aus „Joker“ dieses Jahr zu PETAs „Person des Jahres“ ernannt wird. Seit Phoenix im Alter von drei Jahren zusah, wie ein Fisch gefangen und getötet wurde, lebt er vegan. Vor ihm haben bereits Papst Franziskus und Stars wie Oprah Winfrey und Anjelica Huston den Titel gewonnen.
 
Innerhalb nur eines Jahres machte sich Phoenix mehrmals für die Tiere stark: Er war Star des Motivs „We Are All Animals“ von PETA USA, das als riesige Werbetafel auf dem Times Square und als Sunset Billboard zur Geltung kam, setzte sich zusammen mit kalifornischen Politikern für ein Verbot von Wildtierzirkussen ein und hielt auf einer Gedenkveranstaltung anlässlich des Marsches zum Tierrechtstag der USA ein totes Huhn. Phoenix agierte als leitender Produzent der Dokumentation „The Animal People“, in der Tierrechtsaktivisten begleitet werden, die durch Industrieinteressen unter Druck geraten. Außerdem versorgte er Schweine mit Wasser, bevor sie in einen Schlachthof in Los Angeles gebracht wurden. Während seiner Pressetour zu „Joker erklärte er: „Ich möchte keinem anderen fühlenden Lebewesen Schmerz zufügen.“ Und weiter: „Ich will ihnen nicht die Babys wegnehmen. Ich will sie nicht zwingen, in Ställen zu stehen und gemästet zu werden, nur damit man sie dann schlachten kann. Das ist absurd und barbarisch.“
 
„Joaquin Phoenix lässt keine Gelegenheit ungenutzt, das Rampenlicht von sich weg und auf das Leid der Tiere zu richten und in Sachen Veganismus als leuchtendes Beispiel voranzugehen“, so PETA-Gründerin Ingrid Newkirk. „PETA ist stolz, mit der Auszeichnung dieses Engagements in die Award-Saison zu starten und so allen Menschen zu zeigen, dass sich der Mensch – wenn es um Angst, Schmerz und Liebe geht – weder von einer Henne noch von einem Hamster unterscheidet.“
 
Schon 2005 kommentierte Phoenix die bahnbrechende Tierrechtsdokumentation „Earthlings“ und übergab Regisseur Shaun Monson auf der Gala zu PETA USAs 35. Jubiläum im Jahr 2015 den ersten River Phoenix Humanitarian Award. 2017 produzierte er die Dokumentation „What the Health“, die den Veganismus positiv beleuchtet, und 2018 war er einer der Kommentatoren bei „Dominion“, einem Dokumentarfilm über die industrielle Tierwirtschaft. Joaquin Phoenix arbeitet bereits seit Jahrzehnten mit PETA zusammen. Unter anderem war er Teil von Kampagnen gegen Wolle (2016), Hundeleder (2015), Exotenleder (2013), Angeln (2013) und die Putenindustrie (1998).
 
PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Weltanschauung, die den Menschen als allen anderen Lebewesen überlegen einstuft.
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Joaquin-Phoenix-Speziesismus
 
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