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Leipzig: Hund mit Luftdruckwaffe beschossen – PETA setzt 1.000 Euro Belohnung für Hinweise aus

 
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Stand November 2017
Leipzig / Stuttgart, 16. November 2017 – Suche nach Tierquäler: Einer Polizeimeldung zufolge schoss ein unbekannter Täter am Dienstag zwischen 09:30 Uhr und 09:40 Uhr wahrscheinlich mit einer Luftdruckwaffe auf einen Hund, der vor einem Geschäft auf der Karl-Liebknecht-Straße in Leipzig angeleint war. Als der Hundehalter zu dem braun-weißen Münsterländer-Mischling zurückkehrte, stellte er fest, dass sein Vierbeiner aus dem rechten Auge blutete. Bei einer sofortigen tierärztlichen Untersuchung stellte sich heraus, dass in der Augenhöhle des Hundes ein Projektil steckte. Das Auge war so stark beschädigt, dass es entfernt werden musste. Der Hundehalter erstattete Anzeige bei der Polizei. Um den Täter zu überführen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA jetzt eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise, die zu seiner Ergreifung führen, aus. Zeugen wenden sich an die Polizei und können sich telefonisch unter 01520 7373341 oder per E-Mail bei PETA melden – auch anonym.
 
„Wir hoffen, dass diese brutale Tat aufgeklärt und der Schütze überführt wird“, so Judith Pein im Namen von PETA. „Es kann nicht sein, dass jemand mit einer Druckluftwaffe herumläuft und auf hilflose Lebewesen schießt. Außerdem ist Tierquälerei kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach § 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.“

Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“ Über den Zusammenhang von Tierquälerei und Gewalttaten klärt PETA in der Broschüre „Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei“ auf, die als Informationsquelle für Staatsanwälte, Richter, Polizeibeamte und Sozialarbeiter dient.
PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von misshandelten oder ausgesetzten Tieren aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Tierqual
PETA.de/Staatsanwalt
PETA.de/Whistleblower

Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 711 860591-529, JanaF@peta.de