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Hüllenlos: Maja von Hohenzollern schockt in PETA-Fotokampagne mit Schusswunde

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Prinzessin setzt sich mit PETA für ein Verbot der Jagd ein

Stand September 2016
Nackt, bildschön und verletzlich präsentiert sich Maja Prinzessin von Hohenzollern im neuen PETA-Fotomotiv. Die engagierte Tierschützerin mimt ein angeschossenes Reh, das aus einer Wunde am Bein blutet. Damit setzt sich die Prinzessin gemeinsam mit PETA für ein Verbot der Jagd ein, die ab Oktober wieder ihre Hauptsaison haben wird. Bis zu fünf Millionen Tiere werden jedes Jahr alleine in Deutschland von Jägern getötet.
 
„Die Jagd ist feige, brutal und absolut sinnlos“, so Maja Prinzessin von Hohenzollern über ihr Engagement. „Wehrlose Tiere zu erschießen ist ein Eingriff in die Natur, der uns Menschen nicht zusteht. Es ist verlogen im Winter Tiere künstlich anzufüttern, die Population damit hochzutreiben, um sie im Herbst töten zu können. Dadurch  wird kein Tierbestand reguliert, sondern nur die Tötungsgelüste von Jägern befriedigt.“
 
Maja Prinzessin von Hohenzollern engagiert sich mit PETA gegen die Jagd / © Marc Rehbeck für PETA
Die vegan lebende Maja Prinzessin von Hohenzollern ist bekannt als leidenschaftliche Tierrechtlerin. Seit vielen Jahren setzt sie sich für den Schutz und die Rettung von Tieren sowie für Liebe und Respekt gegenüber allen Lebewesen ein. Weltweit ist sie die erste Prinzessin, die sich gegen die Jagd engagiert. Vor diesem Hintergrund entstand die Zusammenarbeit mit PETA. Maja Prinzessin von Hohenzollern lebt mit mehr als 100 geretteten Tieren in Spanien. Wo immer nötig, ergreift sie weltweit die Initiative, um Tieren nachhaltig zu helfen: von Rettungsaktionen, über die politische Ebene von Tierschutzgesetzen bis hin zu Tierschutzunterricht an Schulen. Bei ihrer Tätigkeit als Designerin treffen  Beruf und Berufung zusammen, denn aus ihren Kollektionen für Tieraccessoires und Tiernahrung wird von jedem verkauften Produkt ein Anteil an den Tierschutz gespendet.
 
Hobbyjäger töten Tiere vornehmlich im Rahmen einer „Freizeitbeschäftigung“ und fügen den empfindsamen Lebewesen dabei häufig erhebliche Schmerzen zu. Unter dem Deckmantel der ‚Naturverbundenheit‘ verursacht das Jagen unermessliches Leid – jedes Jahr werden viele Tiere durch Fehlschüsse getroffen oder in Fallen regelrecht zerquetscht und sterben einen langsamen und qualvollen Tod. Obwohl es keinen nachvollziehbaren Grund für die Jagd in deutschen Wäldern gibt, töten Jäger jedes Jahr bundesweit zwischen vier und fünf Millionen Wildtiere sowie schätzungsweise mehrere Hunderttausend Hunde und Katzen. Rund 350.000 Hobbyjägern stehen  in Deutschland nur etwa 1.000 Berufsjäger, vor allem Forstbeamte, gegenüber.
 
PETA rät Bürgerinnen und Bürgern zudem zu erhöhter Vorsicht während der anstehenden Hauptjagdsaison von Oktober bis Januar und empfiehlt Naturfreunden, Jagdgebiete unbedingt zu meiden sowie auf Warn- und Hinweisschilder zu achten: Jährlich ereignen sich „Jagdunfälle“, bei denen Fehlschüsse oder Querschläger Menschen verletzen oder gar töten, Gewehrkugeln in Häuser einschlagen und Spaziergänger plötzlich unter Beschuss geraten.
 

Was Sie tun können

Seit Dezember 2013 müssen Grundstückseigentümer nicht länger dulden, dass auf ihrem Grund und Boden aus dem Hinterhalt Tiere erschossen oder in Fallen regelrecht zerquetscht und verstümmelt werden. Mit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte wurde der Bundesregierung auferlegt, Grundstückseigentümern zu erlauben, die Jagd auf ihrem Grundstück aus ethischen Gründen zu verbieten. Stellen Sie also einen Antrag auf Befriedung bei der unteren Jagdbehörde Ihres Landkreises.
 
Informieren Sie Freunde und Bekannte und bitten Sie sie, die Jagd auf ihren Grundstücken zu verbieten.
 
Unterstützen Sie auch unsere Petition für ein Importverbot von Jagdtrophäen.