Video: Mit Influencerin Marie von den Benken auf der Grünen Woche

Wie viel Tierleid steckt hinter der Produktion von Fleisch, Eiern und Milch? Gemeinsam mit der vegan lebenden Influencerin Marie von den Benken (@regendelfin) waren wir von PETA im Januar 2020 auf der Grünen Woche Berlin und sprachen mit ihr über die schrecklichen Tiermisshandlungen in der Lebensmittelindustrie.

Das Leid der Tiere in der Lebensmittelindustrie

Wussten Sie, dass Hühner in der industriellen Tierhaltung so sehr unter Stress stehen, dass sie sich gegenseitig die Federn vom Leib picken? Sie leben oftmals zu tausenden eingepfercht auf dem kotverdreckten Boden eines Stalles, in dem sie niemals Tageslicht sehen. Bereits nach wenigen Wochen werden sie brutal von Arbeitern gepackt, in eine Box verfrachtet und in einem Transporter zum Schlachthof gefahren.
 
Hühnermast
Die Transporte sind die pure Hölle für die Tiere. Da die meisten Tiere nicht freiwillig in einen Transporter gehen, werden Schweine und Rinder nicht selten mit Elektroschockern hineingetrieben. Manche Tiere sehen durch die kleinen Fenster des Transporters zum ersten und zum letzten Mal in ihrem Leben Tageslicht.

Besonders leidvoll ist auch das Schicksal der in der Lebensmittelindustrie geborenen Kälber. Diese werden direkt nach ihrer Geburt von ihrer Mutter getrennt und meist in kleine Buchten, sogenannte Kälberiglus, gesteckt. Die Mütter schreien oft noch tagelang nach ihren Kindern, da sie ihre Babys umsorgen wollen. Die Kälber in der Mast erwartet oftmals ein Leben in einem Stall, wo sie auf Spaltenböden stehen, laufen und schlafen müssen. Diese Böden stellen für den Landwirt die kostengünstigste Lösung für die Tierhaltung dar, weswegen viele in Kauf nehmen, dass die meisten Tiere sogar Angst haben, auf den Böden zu laufen. Streu ist bei der Haltung nicht vom Gesetzgeber vorgeschrieben.
 
Kälberiglu

Was ist mit Tierwohllabels?

Labels wie die „Initiative Tierwohl“ versprechen dem Verbraucher zwar Transparenz über die Herkunft von tierischen Produkten, täuschen jedoch das Tierwohl nur vor. Denn der angegebene Platz oder die Beschäftigungsmöglichkeiten der Tiere unterscheiden sich kaum von den gesetzlichen Mindeststandards und bedeuten erst recht nicht weniger Tierleid. Denn ein 100 Kilo schweres Schwein, das auf nicht mal zwei Quadratmetern leben muss, ist trotzdem Tierquälerei.

Was Sie tun können

Es ist unglaublich einfach, etwas gegen das schreckliche Leid der Tiere in der Lebensmittelindustrie zu unternehmen: Werden Sie vegan. Da die Nachfrage das Angebot bestimmt, kann eine vegane Lebensweise ohne tierische Produkte das Leid von vielen Tieren verhindern.

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Unsere Autoren

Friederike Huth

setzt sich als Editor und Coordinator im Online Marketing für die Rechte der Tiere ein.