Stadt Celle vergiftet geschützte Maulwürfe - Jetzt helfen!

Maulwurf tot

Update 27. Februar 2019

Der Oberbürgermeister der Stadt Celle verkündete am 27. Februar in einer Videobotschaft auf Facebook, dass in Zukunft keine Maulwürfe mehr durch Vergiftung getötet werden.

Original-Artikel:

Obwohl Maulwürfe streng unter Artenschutz stehen, hat die Stadt Celle jetzt die Tiere im Französischen Garten der Stadt vergiftet. Dies zeigen traurige Fotos und Videoaufnahmen eines Augenzeugen. Darauf sieht man, wie ein Maulwurf desorientiert und kraftlos über das Pflaster taumelt, bis er elendig stirbt.


Der Zeuge berichtete, dass städtische Mitarbeiter zuvor die unterirdischen Gänge der Tiere mit giftigen Gasen versetzten. Daraufhin kamen zwei Maulwürfe an die Oberfläche, wo sie immer wieder umkippten und schließlich qualvoll verendeten.

Sondergenehmigung zum Töten

Im Tierschutzbereich des Bußgeldkatalogs sind hohe Geldstrafen festgehalten für das:

Fangen, Verletzen, Töten von Maulwürfen sowie für die Beschädigung oder Zerstörung der Fortpflanzungs- oder Ruhestädten.
 


In Niedersachen wird dies mit bis zu 50.000 Euro geahndet. Die Stadt Celle hat sich über diese Strafen einfach mit einer Sondergenehmigung hinweggesetzt. Diese wurde von der Unteren Tierschutzbehörde der Stadt selbst erteilt. Als Grund gab Stadtsprecherin Myriam Meißner an, die Tiere würden Schäden im Park verursachen und damit die gartenkulturelle und touristische Bedeutung des Parks beeinträchtigen.

Maulwürfe bereichern Parks und Gärten

Nicht ohne Grund stehen Maulwürfe unter Artenschutz und dürfen nicht getötet werden. Die interessanten und fleißigen Tiere sind Freunde eines jeden Gärtners: Sie schützen angebautes Gemüse vor Kleintieren und helfen durch die Auflockerung des Bodens den Wurzeln bei der Nährstoffaufnahme. So kann man sich über die Anwesenheit eines Maulwurfes im Garten freuen, da dies bedeutet, dass der Erdboden gesund ist.

Was Sie tun können

Wir von PETA erstatten nun Strafanzeige gegen die Stadt Celle. Auch Sie können uns dabei helfen, zu verhindern, dass weitere Maulwürfe sterben müssen.

Bitte schreiben Sie eine freundliche E-Mail an den Oberbürgermeister der Stadt Celle, Jörg Nigge, und bitten Sie ihn, die Maulwurfstötungen zu unterlassen.

E-Mail-Adresse von Jörg Nigge: [email protected]

Unsere Autoren

Friederike Huth

setzt sich als Editor und Coordinator im Online Marketing für die Rechte der Tiere ein.